𝗔𝗹𝗹𝗲𝗶𝗻 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗛𝗮𝘀𝘀: 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗞𝗮𝗿𝗼𝗹𝗶𝗻𝗲𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀𝗹𝗲𝗿 𝗲𝗶𝗻 𝗩𝗼𝗿𝗯𝗶𝗹𝗱 𝗶𝘀𝘁
Jeden Tag Mord- und Vergewaltigungsdrohungen. Gegen sich selbst und ihre Kinder. Man will die Kleinen vor der Schule abfangen, niederstechen und sie dabei zusehen lassen. Das ist kein düsteres Gedankenexperiment. Das ist der Alltag von
#KarolinePreisler (
@PreislerKa).
Die Rechtsanwältin und vierfache Mutter stellt sich trotzdem Woche für Woche allein auf die Straße. Mit einem Schild und einer Blume in der Hand. Gegen
#Reichsbürger, gegen Hamas-Sympathisanten, für die Freilassung der israelischen
#Geiseln. Drei Kundgebungen an einem Samstag. Kein Team, keine große Organisation. Nur sie.
Zuerst trifft sie auf Rüdiger Hoffmann. Ein Mann, der früher bei der NPD war, wegen eines Brandanschlags auf ein Flüchtlingsheim wegen versuchten Mordes im Gefängnis saß und heute vom Kaiserreich träumt. Er labert den alten antisemitischen Unsinn vom „verjudeten Finanzsystem“. Preisler klärt die wenigen Passanten auf, die zufällig vorbeikommen, und reicht Anzeige ein, weil auf seiner Seite Hakenkreuze gezeigt werden. Die
#Polizei kennt sie schon.
Dann geht es zu Ferhat Sentürk. Früher AfD-Politiker mit klaren „Ausländer raus“-Parolen, heute plötzlich Anführer bei Pro-Palästina-Versammlungen. Sie durchschaut das Muster sofort: Das Problem mit Juden ist geblieben, nur das Etikett hat gewechselt. Die
#Polizei ist mit Großaufgebot vor Ort. Kein Zufall. Der Berliner Verfassungsschutz sieht in dieser Szene auch Anhänger der Terrororganisation
#Hamas.
Immer wieder wird es persönlich. Private Fotos vom Ex-Mann werden ihr unter die Nase gehalten. Beschimpfungen, Anspucken, die widerlichen Drohungen gegen die Familie. Und trotzdem bleibt sie. Weil Schweigen für sie keine Option ist.
„Es fiele mir deutlich schwerer, wenn ich das nicht tun würde“, sagt sie. Wenn sie zu Hause sitzen und sich ärgern würde, wüsste sie genau, dass Menschen da draußen unsere
#Demokratie angreifen und schaden wollen. Deshalb geht sie raus. Deshalb steckt sie sich etwas ein. Sie sieht es als ihre Aufgabe. Als sichtbarer Teil der stabilen Mehrheit, die sonst oft unsichtbar bleibt.
Seit sie bei einer Demo schon einmal verletzt und bis in die U-Bahn verfolgt wurde, bekommt sie Polizeischutz. Trotzdem macht sie weiter. Weil Gegenrede Grenzen aufzeigt. Weil Ideologen eine klare Ansage verdienen. Und weil sie mit den Menschen ins Gespräch kommen will, wo es möglich ist.
Manchmal, ganz selten, kommt ein kleiner Lichtblick. Jemand sagt „Ich bin froh, dass es Sie gibt.“ Teilt einen halben Blumenstrauß. Diese Momente halten sie wohl am Laufen.
#KarolinePreisler ist keine Berufsaktivistin, die sich in der Szene profiliert. Sie ist eine Mutter, die sich weigert, den
#Hass das Feld überlassen. In einer Zeit, in der antisemitische Parolen auf deutschen Straßen wieder lauter werden und Extremisten von rechts und links im Hass auf
#Israel und Juden zusammenfinden, ist genau diese Art von
#Zivilcourage entscheidend.
Sie steht für die
#Geiseln. Gegen die Terrororganisation
#Hamas und ihre Unterstützer. Gegen krude
#Reichsbürger-Fantasien. Für eine
#Demokratie, die sich wehrt, statt wegzuschauen.
Und sie hört nicht auf. Auch nicht am nächsten Wochenende.
Das ist mehr als Protest. Das ist Verantwortung. Das ist echter Mut. Und genau deshalb verdient sie Respekt und Unterstützung.
⏬️ Videobeitrag zu Karoline Preisler:
youtube.com/watch?v=kACQDkvg…