Als überzeugter Verfechter der Elektromobilität stimme ich dir beim Kernthema vollkommen zu: Die Reichweitenangst ist dank moderner Batterietechnologie und einer stetig wachsenden Ladeinfrastruktur im Alltag längst Geschichte. Wer die Dynamik und die unschlagbare Effizienz eines Elektromotors einmal im täglichen Betrieb erlebt hat, will den technologischen Rückschritt eines Verbrenners nicht mehr zurück. Ein gebrauchter Stromer ist zudem ein exzellenter, marktwirtschaftlicher Einstieg, um ohne staatlich gelenkte Neuwagen-Subventionen von extrem niedrigen Betriebskosten zu profitieren.
Wer allerdings die "Klima-Allianz" – ein zutiefst ideologisches, staatsnahes Lobbybündnis aus steuerfinanzierten NGOs und kirchlichen Verbänden – als objektive Faktenquelle anführt, verlässt den Boden einer ehrlichen ökonomischen Rechnung. Die pauschale Behauptung von über 1.000 Euro Ersparnis im Jahr hält einer realen marktwirtschaftlichen Prüfung ohne die grüne Brille selten stand. Solche Modellrechnungen basieren fast immer auf hypothetischen Idealbedingungen, schubsen die immensen Unterschiede bei den individuellen Fahrprofilen beiseite und ignorieren geflissentlich, dass die Ersparnis durch die planwirtschaftlich getriebenen, massiv überteuerten Haushaltsstrompreise in Deutschland im europäischen Vergleich künstlich zusammengestrichen wird.
Elektromobilität siegt durch überlegene Technologie, Fahrspaß und echte Effizienz auf dem freien Markt – sie braucht keine geschönten Factsheets von planwirtschaftlichen Transformations-Aktivisten. Wer die ökonomische Realität ausblendet, erweist der Akzeptanz dieser großartigen Technologie am Ende einen Bärendienst.