🚨Dänemark rüstet vor: 50 „Krisen-Supermärkte“ bis 2028
DR berichtet: Die Salling Group (Bilka, Føtex, Netto) baut ein landesweites Netz von rund 50 „Beredskabsbutikker“ auf, Filialen, die mindestens zwei Tage auch ohne Strom und ohne Verbindung nach außen weiterlaufen können.
Dahinter steckt die Idee, die Grundversorgung selbst bei Blackouts, Cyberangriffen oder extremem Wetter abzusichern und Hamsterkäufe gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Die Läden werden so verteilt, dass bis zu ~80 % der Bevölkerung maximal 50 km zur nächstgelegenen Krisen-Filiale haben.
Welche Märkte? Alle Bilka, die größten Føtex sowie ausgewählte Netto-Märkte.
Geplant sind Notstromgeneratoren, robuste Abläufe und Zahlung per Bargeld oder Karte, damit der Einkauf auch bei Netzausfall möglich bleibt.
Gedacht sind Notlager mit Trinkwasser, Konserven und haltbaren Basics, gedacht als Ergänzung zum privaten Vorrat, nicht für Großeinkäufe.
Zielmarke soll Ende 2028 sein; erste Upgrades laufen bereits.
Das „Beredskabsministerium“ (dänische Ministerium für Resilienz und Krisenvorsorge) lädt die Branche am 2. Oktober zum Austausch über die nächste Ausbaustufe.
In einem unsichereren Umfeld wird Resilienz zur Infrastruktur. Wenn Supermärkte funktionieren, bleibt der Alltag stabil, auch dann, wenn’s dunkel wird. Dänemark macht vor, wie öffentlich-private Vorsorge praktisch aussieht.
Und jetzt die Gretchen-Frage: Ist das auch in Deutschland geplant?
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