Die russische Propaganda versucht, den Angriff auf das Starobelsker Berufskolleg als „Terrorismus“ und „Verbrechen“ zu inszenieren. Dieses Dokument, ein offizieller Befehl vom 15. Januar 2026, zeigt jedoch eine Anordnung, dass Soldaten im Wohnheim untergebracht werden sollten.
Grund dafür ist die Notwendigkeit einer temporären Unterkunft auf Anfrage des Kommandeurs der Militäreinheit 26388 (88. separate motorisierte Schützenbrigade). Die stellvertretende Direktorin für Verwaltungs- und Wirtschaftsangelegenheiten, Irina Rynkowa, wird angewiesen, bis zum 19. Januar 2026 die erforderliche Anzahl von Unterbringungsplätzen vorzubereiten. Die Kontrolle über die Umsetzung behält der Direktor, Sergei Barkow, selbst.
Nachdem auf der Webseite des Kollegs zahlreiche Informationen gelöscht wurden, zeigen die verbliebenen Social-Media-Kanäle der Einrichtung eine tiefe Verstrickung in das Militär. Die Bildungseinrichtung wirbt intensiv für den Dienst in der russischen Armee, wobei der Fokus besonders auf der Rekrutierung von Drohnenoperatoren und Spezialisten für elektronische Kampfführung liegt.
Zudem ist das Kolleg direkt an der materiellen Versorgung der Front beteiligt, indem Studierende und Helfer vor Ort Feldöfen produzieren und Tarnnetze knüpfen. Ergänzt wird diese Arbeit durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Militär.
Es finden regelmäßig Veranstaltungen mit Angehörigen der Streitkräfte statt, wie zum Beispiel mit dem Verband „Boewoe Bratstwo“, der aus ehemaligen und aktiven Angehörigen der Streitkräfte sowie von Spezialeinheiten besteht.
Daraufhin folgte die staatlich inszenierte Pressetour mit "internationalen" Journalisten. Es handelt sich um handverlesene Blogger und Mitarbeiter von Kreml-nahen Staatsmedien, die unter militärischer Kontrolle das russische Narrativ verbreiten sollen. Unter den sogenannten "internationalen" Reportern sind auch Logos des Fernsehsenders „Zvezda“ zu sehen, der direkt dem russischen Verteidigungsministerium untersteht.
Russia brought in "foreign journalists" to Starobilsk. This is one of the "foreign Journalists"