Jedes Mal, wenn man dieses Fundament einer Windkraftanlage sieht, ist der Text voller Falschaussagen. Deswegen hier eine Zusammenfassung:
Fundamente werden nach Abriss der Anlage zurück gebaut. Sie verbleiben nicht im Erdreich. Der Rückbau schließt das Fundament mit ein.
Häufig werden diese Anlagen jedoch nicht vollständig zurück gebaut, sondern retoolt, d.h. die Anlage bekommt eine neue leistungsstärkere Turbine.
800 m³ ist dazu echt nicht viel Stahlbeton. Das entspricht einem Zylinder von 2 m Höhe und etwa 11 m Radius. Außer einem PV-Park wüsste ich kein Kraftwerk, dass mit keinen/kleineren Fundamenten auskommt.
Der Bereich oberhalb des Fundaments wird oft mit Oberboden angedeckt. Es gibt auch keinen Sperrbereich drumrum der baumfrei gehalten werden müsste.
Und nein, uns geht auch nicht der Sand zum Betonieren aus. Man kann nicht alle Körnungen verwenden, weswegen Sand als Schüttgut international gehandelt wird, aber er geht uns nicht aus. WKA-Fundamente sind außerdem ein verschwindend geringer Anteil an den jährlichen Produktion von Stahlbeton.
Der Aufwand für den Bau/Rückbau und die damit verbundenen Emissionen machen Windkraft auch nicht schmutziger als andere Methoden der Stromerzeugung. Sie konkurriert mit PV um den Platz der saubersten und günstigsten Energiequelle.
Vielen Dank, Hubert Krüger!