An alle, die überlegen, die AfD in Sachsen-Anhalt zu wählen:
Viele wählen die AfD, weil sie die Nase voll haben von einer Politik, die Steuergelder verschwendet, Posten an Freunde verteilt und die Sorgen der normalen Bürger ignoriert. Wer jedoch hofft, dass der Landesverband Sachsen-Anhalt die „ehrliche, bürgerliche Alternative“ zu dieser Selbstbedienungsmentalität ist, sollte einen sehr genauen Blick auf die internen Realitäten dieses Verbandes werfen.
Gerade bei den Kernthemen, mit denen die Partei wirbt, zeigt sich vor Ort ein völlig anderes Bild:
Die massive „Verwandten-Affäre“ und Steuergeld-Selbstbedienung: Die AfD schimpft gern auf die Privilegien der Altparteien. Doch Anfang 2026 flog auf, dass Spitzenfunktionäre des Landesverbandes Sachsen-Anhalt über ein System von Überkreuz-Anstellungen massiv Steuergelder in die eigenen Familien geleitet haben. So wurde etwa bekannt, dass der Vater des Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund monatlich über 7.000 Euro Steuergeld über das Büro eines Parteikollegen kassierte. Die Ehefrau des Vize-Fraktionschefs Tillschneider wurde ebenfalls über Umwege auf Staatskosten angestellt. Das ist exakt die Vetternwirtschaft, die man eigentlich bekämpfen wollte.
Geisterbüros auf Kosten der Steuerzahler:
Recherchen deckten auf, dass Abgeordnete des Landesverbandes (darunter Spitzenleute wie Jan Moldenhauer, Christian Mertens und Ulrich Siegmund) kostspielige Wahlkreisbüros anmieteten und teils über ein Dutzend Mitarbeiter anstellten, die Büros laut Berichten aber ungenutzt leer standen. Der Steuerzahler kommt für diese Strukturen auf.
Interne Schlammschlachten statt Arbeit für den Bürger:
Kurz vor der anstehenden Landtagswahl zerlegt sich der Landesverband in internen Grabenkämpfen. Hochrangige Funktionäre wie der Bundestagsabgeordnete Jan Wenzel Schmidt (ehemaliger Generalsekretär in Sachsen-Anhalt) schießen öffentlich scharf gegen die Parteispitze um Martin Reichardt und Oliver Kirchner. Es geht um gegenseitige Vorwürfe von Abrechnungsbetrug, Dienstreisen in Freizeitparks und Spielbanken auf Steuerzahlerkosten sowie dubiose Privatgeschäfte. Wer so intensiv mit internen Machtkämpfen und dem eigenen Geldbeutel beschäftigt ist, hat keine Zeit, echte Probleme der Bürger zu lösen.
Wirtschaftlicher Totalschaden für die Region:
Die Partei verspricht Wohlstand. Gleichzeitig blockiert das Programm der AfD Sachsen-Anhalt massiv den Ausbau moderner Energien. Sachsen-Anhalt steht jedoch im Wettbewerb um gigantische Industrieansiedlungen und Arbeitsplätze (wie die Halbleiterindustrie in Magdeburg). Große Investoren fordern heute vertraglich die Verfügbarkeit von grünem Strom. Wer den rigoros verbietet, vertreibt die Industrien der Zukunft und schadet dem Handwerk und den Zulieferern direkt vor unserer Haustür.
Illegale Spendenstrukturen:
Während die Partei behauptet, für das Recht einzustehen, wurde im Mai 2026 gerichtlich bestätigt, dass die millionenschweren Kampagnen zu ihren Gunsten über intransparente, illegale Sachspenden liefen, bei denen der wahre Geldgeber verschleiert wurde. Das ist das Gegenteil von der versprochenen Transparenz.
Wer die AfD Sachsen-Anhalt aus Protest wählt, bekommt keine saubere Alternative zur aktuellen Politik. Er wählt einen Landesverband, der die Mechanismen der Steuergeld-Verschwendung und Postenschacherei im Hintergrund bereits perfektioniert hat, lange bevor er überhaupt in Regierungsverantwortung ist. Wer das System korrigieren will, stärkt mit dieser Stimme nur die nächste Generation von Profiteuren.