„Man macht es sich einfach aus einer konservativen Seite, wenn man sagt: ‚Nein, damit wollen wir nichts zu tun haben, wir sind alle die Mitte‘, weil es diese Konflikte, über die wir gesprochen haben, einfach gibt. Und ich glaube, wenn man sagt, das trägt alles nicht mehr, versucht man sich ja auch über Dinge zu stellen. Wir stehen nicht über den Dingen. Ich glaube nicht, dass eine Welt so viel komplexer geworden ist. Egal, ob es Kriege sind, egal, ob es aktuelle politische Positionen sind, die alle haben ein Interesse. Und wenn man einfach verschweigt, was dieses Interesse ist, dann sagt man: „Ich mache es für die politische Mitte.“ Aber ich glaube, diese Mitte gibt es nicht. Und wenn man sagt: „Ja, das ist alles viel zu komplex, sorry, ich mache das hier schon ganz gut und ihr schafft es schon“, so nach dem Motto, dann verkennt man eben genau das.
@jetteniz