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Hallo ihr Realisten, willkommen im Land des betreuten Denkens.
Meine lieben Freunde, ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, dass die lautesten Klagen über Millionäre und Milliardäre meistens von Menschen kommen, die noch nie ein Unternehmen aufgebaut, noch nie Verantwortung für tausende Mitarbeiter getragen und noch nie ihr eigenes Geld riskiert haben?
Da sitzen Menschen, die noch nie erlebt haben, wie es ist, jahrelang auf Freizeit, Sicherheit und Schlaf zu verzichten, um etwas aufzubauen, und erklären anschließend denjenigen die Welt, die genau das getan haben.
Diejenigen, die selbst arbeiten, sparen, investieren und sich Stück für Stück etwas erschaffen, wissen normalerweise ganz genau, dass Geld nicht auf Bäumen wächst. Irgendjemand muss etwas entwickelt, produziert, verkauft oder organisiert haben, damit überhaupt Wohlstand entsteht.
Und dann kommt wieder die übliche Leier:
„Es sollte keine Billionäre geben.“
Warum eigentlich?
Weil jemand erfolgreicher war als andere?
Weil jemand etwas aufgebaut hat, das Millionen oder sogar Milliarden Menschen freiwillig nutzen?
Oder einfach nur, weil Neid inzwischen als politische Tugend verkauft wird?
Mir persönlich ist es völlig egal, ob jemand Millionen, Milliarden oder irgendwann sogar eine Billion besitzt. Entscheidend ist doch die Frage, wie dieses Vermögen entstanden ist.
Wer Innovationen schafft, Unternehmen aufbaut, Arbeitsplätze schafft und Technologien entwickelt, hat zumindest etwas geleistet, worüber man diskutieren kann.
Der größte Witz ist aber, dass manche Menschen so tun, als würde Wohlstand einfach vom Himmel fallen.
Als würden Fabriken, Unternehmen, Produkte, Raketen, Autos, Software oder ganze Industrien plötzlich aus dem Nichts entstehen.
Im Land des betreuten Denkens glaubt man offenbar, die gebratenen Tauben müssten direkt ins Maul fliegen.
Und wenn sie das nicht tun, dann muss selbstverständlich derjenige schuld sein, der den Taubenschlag gebaut hat.
Der Narr betrachtet das Schauspiel und fragt sich:
Wenn Erfolg inzwischen verdächtig ist, Leistung ein Problem darstellt und Wohlstand moralisch fragwürdig sein soll – wer soll dann morgen noch die Unternehmen gründen, die Arbeitsplätze schaffen?
Aber vermutlich hat man dafür schon einen Plan.
Irgendein staatliches Amt wird sicher demnächst die nächste Rakete zum Mars bauen.
So wie die berühmten Staatsbetriebe immer alles besser konnten.
Fragt mal die DDR, wie das funktioniert hat.
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