Geb. 1963, Studium von Mittelalterlicher und Neuerer Geschichte, Philosophie und Soziologie in Mannheim und Karlsruhe, M.A. 1991, Dr. phil. 1997 in Karlsruhe

Joined April 2017
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31. August 1939 – Der polnische Botschafter in London, Raczynski, berichtet von einer ernsten Lage, da die britische Regierung sich weigert, seinem Kurs in den Krieg zu folgen: „Die Situation hier hat sich erneut dramatisch verschärft. Die britische Regierung hat unter dem Einfluss der Appeaser neue Verhandlungen aufgenommen, in der Hoffnung, ein Gleichgewicht zwischen Hitlers Forderungen und Polens vitalen Interessen zu finden.“
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Die Sowjetunion hat sich 1989/90 nicht aus 'Mittel- und Osteuropa' zurückgezogen, sondern nur aus der DDR, die sie vorher 4 Jahrzehnte ausgeplündert hat. Und diesen Rückzug hat sie sich von Deutschland mit zweistelligen Milliardensummen bezahlen lassen. Als dann der bolschewistische Laden 1992/93 glücklicherweise endgültig kollabiert ist, hat ganz Mittel- und Osteuropa aus guten Gründen die wirtschaftliche und militärische Nähe zum Westen gesucht und tut dies bis heute. Nur mal so, in Kurzfassung...
1989/90 hat sich die Sowjetunion aus den besetzten Gebieten Mittel und Osteuropas zurückgezogen. Das war kein kleines Zugeständnis, sondern ein historischer Akt. Ein Imperium hat freiwillig Territorium und Einfluss aufgegeben, ohne dass es militärisch dazu gezwungen wurde. Das war die Chance für eine neue, stabile Friedensordnung auf dem Kontinent, doch statt diese Chance klug zu nutzen, hat der Westen die NATO wie eine Dampfwalze immer weiter nach Osten geschoben, bis direkt in den russischen Vorgarten. Russland ist keine Bedrohung für den Weltfrieden im Sinne eines neuen Hitler, aber auch kein zahmes Kätzchen, das man beliebig provozieren kann. Ob man wahr haben will oder nicht, Russland ist eine Großmacht mit atomarer Bewaffnung, riesigen Ressourcen, einem kollektiven Gedächtnis voller Invasionen und einem legitimen Sicherheitsinteresse an seinen Grenzen. Wer das ignoriert, betreibt keine seriöse Politik, sondern Ideologie. #Jeffrey_Sachs aber auch Sie Prof. #Guerot haben recht, wenn sie sagen: Wir haben Fehler gemacht. Schwerwiegende sogar, z.B. die NATO-Osterweiterung ohne echte Sicherheitsgarantien für Russland, die gebrochenen Versprechen von Minsk, das Scheitern von Istanbul 2022, die unklare Rolle bei Nord Stream, das alles sind keine Verschwörungstheorien, das sind dokumentierte Fakten. Man kann Putins Einmarsch 2022 verurteilen, ohne die eigene Mitverantwortung zu leugnen. Beides muss man können, wenn man intellektuell ehrlich bleibt. Ich bin der Meinung, dass eine Politik der alten Schule, wie sie noch unter echten Staatsmännern üblich war, hätte immer zwei Dinge gleichzeitig gemacht, sowohl klare Abschreckung aufrechterhalten aber auch offene Kanäle für Verhandlungen, aber nicht dieses moralische Theater mit „Wertewesten“ gegen „Reich des Bösen“, das uns jetzt die Deindustrialisierung, die Energiekrise und Tausende Tote beschert hat. Deutschland muss endlich aufwachen. Wir brauchen keine Vasallenpolitik gegenüber Washington, sondern eine europäische Realpolitik, die Interessen abwägt. Die Ukraine hat ein Recht auf Souveränität, aber keine NATO-Mitgliedschaft, die Moskau als existenzielle Bedrohung sieht. Territoriale Realitäten werden auf den Tisch kommen, ob uns das passt oder nicht, und wir Steuerzahler hier in Deutschland haben ein Recht darauf, dass unsere Regierung nicht unser Land wirtschaftlich ruiniert, nur um in Washington gut dazustehen. Vernunft ist keine Schwäche, sondern das, was übrig bleibt, wenn der Ideologie-Rausch vorbei ist, und dieser Rausch hat schon viel zu lange gedauert. Wie seht ihr das, bzw. wie ist euch das in Erinnerung geblieben? .@SHomburg .@vonGammCom .@niere0850 .@GerdMannesAfD .@NeBoehme .@JuergenBraunAfD .@ulrikeguerot .@OliverJanich .@DrDavidBerger .@FPerrefort .@FraukePetry .@olivergorus .@JanineBeicht .@SusanneBaessler .@ElefantImRaum2 .@MrsMertes .@KI_Agent .@Haintz_MediaLaw .@EGGisBACK3 .@MathiasPriebe .@zac1967 .@punktpreradovic .@MGGA2021h .@Daniela_Seidel_ .@zauberberg188 .@AnwaltUlbrich .@lsferguson .@EricMoo91919605 .@maxmannhart .@jreichelt .@David_Bendels .@NorbertBolz .@DerSandwirt .@RomanLasota .@apollo_news_de .@TahirNC .@FlorianGallwitz .@niusde_ .@jungefreiheit .@Deu_Kurier .@ZaraRiffler .@realityloop23 .@WischniowskiS .@StefanKooths .@HayekSociety .@SaskiaLudwigCDU .@BvMorgenstern .@Markus_Krall .@antiantifa73698 .@Nobody_ist_back #JeffreySachs
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"George, ich bin neugierig, ob du eigentlich weißt, was du tust? Du hilfst mit, uns in diesen kommenden Krieg zu ziehen!" Messersmith erklärte lustlos, Hitler und die Demokratie könnten nicht koexistieren. "Aber Krieg ist eine schreckliche Sache", entgegnete Moffat, "wie können wir daran nur denken?". Dialog zwischen Jay Pierrepoint Moffat (Leiter der Westeuropaabteilung im State Department) und George Messersmith (Assistant Secretary of State), dem wohl Kriegsentschlossensten im US-Außenministerium (nicht genau datiert, wohl 1938). duncker-humblot.de/buch/chur…
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5. April 1940 - "Hitler hat den Bus verpasst!", verkündet der britische Regierungschef Chamberlain vor dem Parlament. Eine Woche vorher hat der Oberste Alliierte Kriegsrat die Invasion in Norwegen beschlossen, die Deutschland entscheidend treffen soll. Mit einer deutschen Gegenaktion rechnet zu dieser Zeit im alliierten Lager niemand. Man ist absolut siegessicher. antaios.de/buecher-anderer-v…
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"Zieh dir eine Freizeitweste an und mach das Haar etwas wuschelig, wenn du den zwingenden Altersnachweis für alle Netznutzer verkündest."
We are banning social media access for under 16s. These days kids must find their feet in a world where technology intrudes into every area of their life. I just can’t let that go on anymore. So we’re giving children their childhoods back.
Community note
The UK Government's 'careful review' of the research found a small correlation between children's use of social media and wellbeing, but no evidence of a causal effect: gov.uk/government/pub… assets.publishing.service.gov.uk/media/696e0b46…
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Die deutsche Brigade in Litauen (einsatzbereit, falls dann mal alle Kindergartenplätze fertig und Ganztagsbetreuung gewährleistet ist) als "Angriffssignal" auf Russland. Lustiger wird's heute nicht mehr.
1. Deutschland verlegt tausende Offensivkräfte (Panzerbrigade) direkt an die russische Grenze. 2. In der Übung heißt es: „Wir greifen an!” 3. Ex-Covidgeneral Breuer sieht schon wieder größte Gefahren. Ein Wahnsinn, aber nicht lustig, sondern hochgefährlich! Hintergrund: Diplom-Pädagoge Carsten Breuer war Chef des Corona-Krisenstabs. Aufgrund seiner Leistungen in der Virenbekämpfung wurde er zu Deutschlands höchstem Soldaten (Generalinspekteur) befördert. Er fand nämlich stets den richtigen Ton, maßlose Panikmache. Was wäre, wenn Russland eine Kampfbrigade an die deutsche Grenze verlegte? Man muss sich stets in andere hineinversetzen und bedenken, dass unsere Brigade als klares Angriffssignal wahrgenommen wird. Die Innen-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der Regierung ist fraglos desaströs, ihre Außenpolitik aber weit schlimmer. Keine Diplomatie, Aggressivität in alle Richtungen, und selbst aus der Niederlage bei der UN-Wahl lernt man nichts.
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5. Mai 1941 - Josef Stalin kündigt in einer Ansprache vor jungen Offizieren den Übergang zum Angriff auf Deutschland an: "Die friedliche Politik hat für unser Land den Frieden gesichert. Die friedliche Politik ist eine gute Sache. Bis zu einer bestimmten Zeit haben wir die Linie der Verteidigung vertreten, bis zum Zeitpunkt, bis wir unsere Armee noch umgerüstet haben, die Armee noch nicht mit modernen Kampfmitteln ausgerüstet haben. Jetzt aber, da wir unsere Armee umgestaltet haben, sie reichlich mit Technik für den modernen Kampf ausgestaltet haben, da wir stark geworden sind, jetzt muss man von der Verteidigung zum Angriff übergehen." duncker-humblot.de/buch/die-…
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Inzwischen kursiert ja das Video dazu, das die Nähe plastisch veranschaulicht. 🙄 Letztlich zeigt der Vorgang nur einmal mehr, dass die Nähe zur toxischen CDU unter allen Umständen zu vermeiden ist.
Das Foto ist irreführend, weil es Nähe suggeriert, die es bei CDU/CSU und AfD nicht gibt. Und das CDU-Statement war suboptimal. Aber Gestik & Mimik müssen nicht vorab genehmigt werden & ändern keine Beschlusslage. Wäre gut, wenn wir uns wieder um reale Probleme kümmern würden.
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Dr. Scheil - Historiker und Publizist retweeted
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A continuación se presentan algunas restricciones estatales sobre el Islam en Tayikistán: - Las barbas largas están prohibidas extraoficialmente y a veces la policía afeita a los hombres con barba en la calle. - La ropa extranjera (léase: islámica) está prohibida - Se prohíben los nombres islámicos y árabes para bebés, y en su lugar se recomiendan los nombres tayikos o persas. - El hiyab está prohibido - Las fiestas y celebraciones islámicas están severamente restringidas, mientras que en su lugar se promueven las tradiciones persas. - Los matrimonios entre primos son ilegales, las pruebas de ADN son obligatorias para asegurarse de que las parejas no estén relacionadas. - Ninguna mezquita puede funcionar fuera del control estatal. - Nadie menor de 18 años puede asistir a servicios religiosos en las mezquitas. Así se preserva el patrimonio indígena frente a ideologías y religiones extranjeras.
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Dr. Scheil - Historiker und Publizist retweeted
Bei meiner Einbürgerung habe ich genau solch eine wunderschöne schwarz-rot-goldene Flagge geschenkt bekommen, zusammen mit dem Grundgesetz und einem prächtigen Blumenstrauß, und es gab sogar Sekt auf dem Konsulat. Als mir der Beamte damals diese Flagge in die Hand drückte, bin ich vor Stolz fast zersprungen, denn in diesem Augenblick habe ich mein neues Heimatland mit jeder Faser meines Herzens angenommen, und das war bis heute, abgesehen von der Geburt meines Sohnes, einer der schönsten und stolzesten Momente meines Lebens ❤️🇩🇪 Jetzt muss ich mit Entsetzen zusehen, wie ein Deutscher in seinem eigenen Land von der Polizei schikaniert wird, nur weil er genau diese Flagge trägt. Boah, das erzürnt mich zutiefst, es zerreißt mich innerlich. Diese Fahne gehört der deutschen Nation, denn sie ist unser Symbol, unser Erbe, unser Stolz, und verflixt noch mal, niemand hat das Recht, sie uns zu verbieten oder uns dafür schief anzuschauen. #SchwarzRotGold gehört nicht irgendwelchen LinksRotGrünen Extremisten, es gehört uns allen, die sich dieses Land mit Schweiß, Tränen und harter Arbeit erarbeitet haben, ob hier geboren oder mit vollem Herzen und ganzer Seele dazugekommen, und verdammt nochmal, keiner darf uns das Gefühl geben, wir dürften unsere eigene Flagge nicht zeigen. Die Heuchler, die das versuchen, verraten nicht nur die Fahne, sondern das ganze deutsche Volk, jeden, der mit vollem Herzen Deutscher ist oder Deutscher geworden ist. Schämt euch! Ihr verratet unser Land, unsere Identität und alle, die diese Flagge lieben. Zur Hölle mit euch und eurer Dreckspropaganda! 🇩🇪❤️ #SchwarzRotGold #Deutschland #Heimatliebe #Meinungsfreiheit #WirSindDeutschland
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28. März 1940 - Der Oberste Alliierte Kriegsrat beschließt den Übergang in die militärische Offensive in Skandinavien und anderswo: "Die Sitzung entfaltete sozusagen das volle Panorama der alliierten Pläne. Im Einzelnen nennt das Protokoll die Stichworte: - Die „Royal Marine“-Operation (Verminung des Rheins) - Öl und Eisenerz (Balkan und Skandinavien) - Fragen der Politik gegenüber Norwegen und Schweden - Südosteuropa - Blockade - Geplante Verdoppelung der Irak-Pipeline - Geplanter Angriff auf kaukasische Ölfelder - Holland und Belgien - Das Abkommen über den Verzicht auf Separatfrieden durch beide Partner - Warenkontrolle im Fernen Osten (also der Importe der UdSSR, die eventuell nach Deutschland durchgereicht werden könnten) - Beziehungen mit Russland - Zeitplan für strategische Operationen - Flugzeug-Importe aus den Vereinigten Staaten - Dollar-Umtauschkurs Diese Liste an Stichpunkten umfasst natürlich nicht alle in diesen Einzelfragen angesprochenen Unterpunkte. Sie stellten ein großes Programm dar, für eine eintägige Sitzung. Allerdings lag der Beschlussvorschlag für die Einzelpunkte ja auch bereits vor. Er wurde im deutschen Weißbuch Nummer Sechs als Dokument 30 abgedruckt. Teilweise abgedruckt allerdings nur, denn das Weißbuch enthält lediglich die Beschlüsse bis zu Punkt 7, also über die Invasion in Skandinavien, deren Umsetzung ab dem 1. April 1940 beginnen sollte, über „Royal Marine“, über Marineoperationen in der Ostsee, die Blockade der rumänischen Öllieferungen nach Deutschland und die Bombardierung der Sowjetunion." amazon.de/Oberste-Kriegsrat-…
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Dr. Scheil - Historiker und Publizist retweeted
Mit dem Vermögen von Musk könnte man 2 Sondervermögen gegenfinanzieren, die man dann in 2 Jahren sinnlos verplempern könnte.
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11. Juli 1939 - Der polnische Diplomat Wankowicz berichtet aus Washington über die aktuellen Gespräche mit dem "Assistant Secretary of State" George Messersmith. Dieser habe angekündigt, dass "die unnachgiebige Haltung der demokratischen Staaten, darunter auch Polen" zur Vernichtung des nationalsozialistischen Regimes führen werde. duncker-humblot.de/buch/chur…
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Dr. Scheil - Historiker und Publizist retweeted
If you’re a follower from outside Ireland, please share this: show Britain, Europe, the world that Ireland is rising 🇮🇪🇮🇪🇮🇪 We are fighting back against mass migration and population replacement of our country ☘️ It would bring a tear to a glass eye. God bless Ireland! 🇮🇪 #Newtownmountkennedy #IrelandisFull #IrelandBelongsToTheIrish @PhilipDwyer_MOI 📹
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3. Februar 1942 - Der Parteichef der NSDAP erinnert sich an die Buchführung der Partei vor der Machtergreifung als einen einzigen Witz: „Die Generalmitgliederversammlung war ein Theater: Ich musste meinen Rücktritt erklären, zwei Leute mussten als Revisoren bestellt werden, um innerhalb von zwei Stunden die Finanzgebarung nachzuprüfen – ungefähr sechshundertfünfzig Millionen (sic) Umlauf im Jahr – darauf kam der provisorische Vereinsvorstand, um die Wahl des Vorsitzenden vorzuschlagen: Wer ist dafür? ... Wer ist dagegen?. Ein Sturm von Gelächter pflegte diese Handlungen zu begleiten. Ich musste dann in den neuen Justizpalast hinein, die Dokumente vorzulegen." antaios.de/gesamtverzeichnis…
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Jeder Informierte weiß, dass es Winston Churchills laut ausgesprochenes Ziel war, eine Große Allianz mit der UdSSR gegen Deutschland zu schmieden. Das sagte er seit etwa 1937 jedem, der nicht bei Drei auf dem Baum war. Gleichwohl gibt es kein Churchill-Stalin-Abkommen vom Oktober 1939. Das ist eine leider beliebte Fake-Story.
Als am 13. November 1939 der sowjetische Außenkommissar Molotow die Gespräche zwischen Finnland und Moskau mit den Worten abbrach, die "weitere Behandlung dem Militär zu überlassen", erhielt am selben Tag der nach Stockholm (Schweden) ausgewichene Generalsekretär der FKP (Finnlands Kommunistische Partei) Arvo Tuominen Order, unverzüglich nach Moskau zu kommen, wo bereits unter Führung von O.V. Kuusinen beschlossen worden war, im besetzten Finnland eine "volksdemokratische" Regierung einzusetzen, in der für Tuominen ein wichtiger Ministerposten vorgesehen worden war. Interessant, wie man doch Pläne so ausführlich schmiedete, die es doch angeblich nicht gegeben haben soll. Sieht so Wahrheitsliebe und Aufrichtigkeit aus? Wie soll man denn objektiv mit der Thematik umgehen, wenn man einerseits durch diktierte Geschichtsschreibung GEZWUNGEN wird zu glauben, und andererseits über eine Ungereimtheit nach der anderen stolpert?! Laut dem geretteten Abschriften-Bestand Mannerheims ~ haben sich Stalin und Churchill in diesem Abkommen vom 15.10.1939 dahingehend verständigt, gemeinsam unter Mißachtung des Völkerrechts und der Souveränität "der kleinen Nationen" europaweite Maßnahmen zur Niederschlagung Deutschlands einzuleiten und zu koordinieren. Dieser Kampf sollte mit einem gleichzeitigen Angriff auf Deutschland im Sommer 1940 von Norden, Osten und Westen, wenn möglich auch von Süden über Jugoslawien und Griechenland beginnen. Und das die deutsche Regierung im Bilde war, ergibt sich aus der Rede vom Reichsaußenminister v. Ribbentrop im Hotel Kaiserhof zu Berlin vom 26. November 1941: "... Insbesondere aber hat die Note des Auswärtigen Amtes damals schon daraufhingewiesen, daß nach den der Reichsregierung vorliegenden Unterlagen bereits während des ganzen Jahres 1940 der englische Botschafter Cripps in Moskau die Sowjets für die englischen Ziele doch noch zu gewinnen suchte und wie erfolgreich diese Versuche waren. Inzwischen hatte nun die Reichsregierung präzise Unterlagen über die geheimen Sitzungen des englischen Unterhauses während des Jahres 1940 erhalten. Aus diesen Unterlagen geht völlig einwandfrei hervor, daß das Unterhaus nach dem Zusammenbruch Frankreichs über den Fortgang und die Chancen des Krieges begreiflicherweise außerordentlich besorgt war. Herr Churchill hat nach den uns vorliegenden Unterlagen dann versucht, die Unruhe des Unterhauses zu besänftigen und das englische Volk erneut für seine Kriegspolitik zu gewinnen, indem er vor dem Unterhaus folgendes erklärte: 1. Er habe auf Grund der von Botschafter Cripps in Moskau geführten Verhandlungen nunmehr die präzise Zusage erhalten, daß die Sowjetunion in den Krieg auf englischer Seite eintreten würde, und 2. habe er die uneingeschränkte Zusage des Präsidenten Roosevelt zur Unterstützung der englischen Kriegführung. Nach den uns zugänglich gemachten Berichten über diese Geheimsitzungen ist es Herrn Churchill schließlich nur durch diese Erklärungen gelungen, die bedenkliche Stimmung bei vielen Abgeordneten zu beseitigen und sie bei der Stange zu halten. Englische und russische Agenten arbeiteten 1940 auf dem Balkan bereits gemeinsam gegen die deutschen und italienischen Interessen. Anfang des Jahres 1941 verdichtete sich diese schon erwähnte englisch-sowjetische Zusammenarbeit immer mehr, bis sie mit Ausbruch der Balkankrise Anfang April dieses Jahres vor aller Welt offenbar wurde. Unwiderlegbar hat die Note des Auswärtigen Amtes vom 27. März 1941 ebenfalls festgestellt, daß der nach Beitritt des damaligen Jugoslawien zum Dreierpakt in Belgrad angestiftete Putsch von England im Einvernehmen mit der Sowjetunion Inszeniert wurde. Das Ziel dieses englisch-sowjetischen Planes war, die auf dem Balkan befindlichen deutschen Truppen nach Möglichkeit von 3 Seiten anzugreifen; ein Plan, der bekanntlich dank der Haltung unserer Balkanfreunde und der türkischen Regierung durch die schnellen und entscheidenden Siege der Achse vereitelt wurde.
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Es gab kein Abkommen zwischen Churchill und Stalin im Oktober 1939. Auch so eine Story, die nicht totzukriegen ist.
Bedeutung und Folgewirkungen des Abkommens vom 15.10.1939 zwischen Churchill und Stalin Churchill und die Westmächte begünstigten die Sowjetunion, sämtliche kleinen Grenzländer, also ganz Osteuropa, in ihren Machtbereich einzuverleiben, was einer Entwürdigung und Enteignung, Versklavung und Ausrottung der Intelligenz von nahezu 100 Millionen Europäern gleichkam. - Wirklich "tolle Vertreter für die Zivilisation, Menschenrechte und Demokratie"! Bedenkt man, daß diese selben Westmächte durch ihre seit Frühjahr 1939 intensiv betriebene Einkreisungspolitik Deutschlands unter Einbeziehung der UdSSR Hitler geradezu gezwungen haben, den Ausweg über den Nichtangriffspakt mit Stalin abzuschließen und dessen Expansionsbedingungen hinsichtlich Interessensphären in Osteuropa zu akzeptieren, so standen doch selbst diese Zugeständnisse des Reichskanzlers in keinem Verhältnis zu dem ursächlich grenzenlosen Verrat der Westmächte an ganz Osteuropa, der praktiziert wurde, weil einige Leute in London, Paris und Washington die Vernichtung des Deutschen Reiches wollten! Als Konsequenz nahmen sie die Auslieferung ganz Europas an den Bolschewismus sowie die Ausrottung von Millionen Europäern in Kauf. Dies schien diesen Leuten sinnvoller, als Frieden mit Deutschland zu halten! Gab es auch im Zusatzprotokoll zur Vereinbarung zwischen Churchill und Stalin am 15. Oktober 1939 Ausführungen darüber, daß nach Kriegsende die Kleinstaaten ihre Freiheit und Souveränität wiedererlangen sollten, so mußte doch jedem Unterzeichner klar sein, daß solche dumm-dreisten Floskeln nur betrügerisches Geschwätz darstellten, um ihr Verbrechen an Europa zu kaschieren. Spielte auch in Churchills Strategie Norwegen wegen der Erztransporte aus schwedischen Gruben auf dem Seeweg nach Deutschland eine wesentliche Rolle,so zeugt sein Vorschlag einer "Ostsee-Operation" ("Front N"), daß sein Ziel von vornherein viel weiter gesteckt war: Operationen in Richtung Skandinavien, die weit über das hinausgingen, was zur Verhinderung von Erztransporten via Narvik nach Deutschland sinnvoll hätten sein können. Sein Konzept war auf die Vernichtung Deutschlands ausgerichtet. Es umfaßte nicht nur die strategisch zu errichtenden Fronten in Mißachtung des Willens "der kleinen Völker", sondern auch die Koordinierung des Zeitpunktes zum gleichzeitigen Losschlagen gegen Deutschland aus allen Richtungen in der Nacht vom 14. zum 15. Mai 1940 als vorläufig festgelegtem Tag. Hatten bereits die britisch-französischen Militärmissionen in Moskau den Sowjets offiziell und nachhaltig Mitte August 1939 zu verstehen gegeben, daß England und Frankreich zustimmen, wenn die Sowjetunion auch gegen den Willen der Esten, Letten, Litauer, Polen und Rumänen in deren Länder einmarschiere, um der UdSSR zur Kriegführung eine gemeinsame Grenze mit Deutschland zu verschaffen, so sah sich Stalin nach dem Polenfeldzug sogleich ermutigt, mit Hilfe der kriegswilligen Kreise Englands, Frankreichs und der USA sein Expansionsstreben auf Finnland auszudehnen. Finnlands Verhandler in Moskau im Herbst 1939 wußten nichts von den geheimen Vereinbarungen zwischen Stalin und Churchill vom 15.10.1939. Sie hatten gegenüber dem Sowjetmachthaber, der die totale Unterwerfung und Auslieferung ganz Finnlands verlangte, keine Verhandlungschance. Mannerheim ist über seine Verbindungsmänner seit September 1939 darüber unterrichtet, daß der Kreml die Verhandlungen mit Finnland erzwungen hat, weil er dieses Land unter Ausnutzung der inzwischen eingetretenen Kriegslage in Europa zu annektieren und zu bolschewisieren gedachte. So lag sein Bestreben darin, die Verhandlungen solange wie möglich hinzuziehen, um sein Land auf den bevorstehenden Angriff vorbereiten zu können. Finnlands Hinweise auf den Nichtangriffsvertrag von 1932 und Vorschläge für Kompromisse stellten den sowjetischen Außenkommissar Molotow nicht zufrieden. Am 13. November 1939 brach er die Gespräche mit den Worten ab, die "weitere Behandlung dem Militär zu überlassen".
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Zuverlässig kommt bei großen Erfolgen privater Initiative ein Linker auf den Gedanken, daß der Ertrag eigentlich einem Funktionär gehören müsste. Er nennt es "Vergesellschaftung".
taz zu Musk: „Ein Ausweg wäre die Vergesellschaftung“ „Was tun mit einem Konzern, der kritische Infrastruktur kontrolliert und in einem Raum operiert, der laut Weltraumvertrag allen gehört? Dass aus Orbits und Frequenzen Kapitalanlagen werden, deren Kurs Aktionäre nun handeln, spielt in den Debatten bislang kaum eine Rolle. Ein Ausweg wäre die Vergesellschaftung: Infrastruktur, die alle brauchen, gehört in Gemeineigentum, nicht ins Depot. Die Finanz- und Gründerwelt feiert Musk derweil als Börsenkönig. Als wäre derselbe Mann nicht Führungsfigur eines transnationalen, rechtsextremen Netzwerks.“ taz.de/SpaceX-geht-an-die-Bo…
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