Joined February 2024
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Der sogenannte Iran-Deal der US-Regierung unter Donald Trump ist eine sicherheitspolitische Katastrophe und ein beispielloser Verrat an der iranischen Bevölkerung. Statt dem Terrorregime der Mullahs mit maximalem Druck zu begegnen und einen dringend notwendigen Regimewechsel als historische Chance für einen echten Frieden im Nahen Osten voranzutreiben, lässt sich Trump erpressen. Er belohnt das Regime für seinen anhaltenden Terrorismus mit der massiven Aufhebung von Sanktionen und neuen Milliardenspritzen, während die zentralen Sicherheitsinteressen Israels vollkommen ignoriert werden. Wenn dieses Abkommen nun ernsthaft dazu führen sollte, dass der Iran in der strategisch entscheidenden Straße von Hormus künftig sogar eine Art Maut oder Wegzoll erheben darf, stehen wir als Exportnation vor einem massiven Problem. Das käme der faktischen Kontrolle eines internationalen Nadelöhrs der Weltwirtschaft durch ein Terrorregime gleich und wäre ein fataler Präzedenzfall. Zu allem Überfluss bedeutet dieser Deal nicht einmal ansatzweise das Ende der iranischen Nuklearambitionen, sondern lässt diese existenzielle Bedrohung nicht nur Israels für die Zukunft völlig unangetastet. t-online.de/nachrichten/deut…
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Absurdistan
Was ist euer Lieblings-stan (z.b. Usbekistan, Kasachstan, Afghanistan etc pp)
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Ich nehme diese Klarstellung zum Anlass, klarzustellen, dass mir, als Arbeitgeberin dieser Steuerschmarotzer, die Anzahl der anwesenden Krawatten völlig wurscht ist. Was wir aber definitiv brauchen, sind mehr Politiker*innen, die nicht korrupt und bürgerfeindlich sind.
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RT @42tw1tter1sd3ad: Bisher die beste Grafik zur GMG Shit Show von Reiche, @mueller_sepp und der ganzen Union. Dieses Gesetz ist so offensi…
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4/1 Und auch DAS! Begreift und akzeptiert endlich, dass die Akutinfektionen keine relevant großen Gefahren mehr verursachen, dafür umso mehr aber folgenreiche, hierdurch verursachte Folgeerkrankungen, die ggfls. lebenslang anhalten!
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‼️Es braucht noch 300 Stimmen aus 🇦🇹 ‼️ Bitte boostet noch mal die Petition, damit es für #MECFS wenigstens Mindesanforderungen für medizin. und soziale Versorgung gibt.
20.000 Stimmen für Menschen mit ME/CFS – danke für eure Unterstützung! Dieses starke Signal zeigt, dass das Thema nicht länger ignoriert werden darf. Bitte unterschreibt und teilt die Petition weiter 🩵 openpetition.org/paisaktions…
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Das deutete sich schon vor über fünf Jahren an. Ich sammle seit April 2020 Studien zu COVID-19, habe tausende gelesen, über 6.000 auf meinem Computer abgespeichert. Es gibt Sammlungen, die von Fachleuten ehrenamtlich erstellt und im Internet frei verfügbar gemacht wurden. Fachzeitschriften haben jahrelang alle Studien zu COVID-19 kostenlos online gestellt. Warum es nie von der WHO oder von den Gesundheitsministerien der Staaten Extrakte der Erkenntnisse gab, für die Medizin und für die Bevölkerung, das werde ich nie verstehen. Man hätte die Folgen der Pandemie, für Medizin, für die Gesundheit der Bevölkerung, für Bildung und Wirtschaft sowie auf die Kosten des Staates auf einen viel geringeren Wert drücken können, wenn man besser informiert hätte. Es gingen Milliarden von Lebensstunden und Arbeitsstunden, Lernstunden sinnlos verloren, weil der Staat sich als komplett unfähig erwiesen hat. Medizinische Laien, die sich ernsthaft eingelesen haben, wissen heute ein Vielfaches über COVID-19 als ein durchschnittlicher Hausarzt, weil noch nicht einmal medizinische Fachzeitschriften, wie das Ärzteblatt, die wesentlichen Erkenntnisse auch nur annähernd verbreitet haben. Diese Pandemie ist ein historischer Beweis für das Scheitern einer führungslosen Gesellschaft. In China wurde vieles von oben herunter, fachlich fundiert, besser gemacht. Dort gibt es seit Jahren eine standardisierte Untersuchung und Behandlung von Long COVID, wie man sie sich für Deutschland wünschen würde. Regierungen, die nicht regieren wollen, die also den Deutschen Amtseid „Schaden von der Bevölkerung abwenden“ komplett ignorieren, haben bewiesen, warum es wichtig wäre, das Grundgesetz häufiger zu lesen und dann auch zu beachten. Es gäbe viele Bereiche, in denen man Schaden sehr einfach von der Bevölkerung abwendet könnte. Man müsste es lediglich tun.
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Eben beim Mittagessen. Mein Vater: „Was habe ich gelesen? Die US-Wirtschaft boomt? Na, dann macht Trump ja doch alles richtig.“ Mein fast 90-jähriger Vater bastelt sich sein Weltbild gerne aus Schlagzeilen. Früher war er Stammleser des Blattes mit den vier großen Buchstaben. Es ist seine Leidenschaft, mich mit seinen Fundstücken zu reizen – nur damit ich mich an seinen Schlüssen abarbeite, statt bloß abzuwinken. Eigentlich hält er Trump für einen von Putin persönlich ausgebildeten Spion. Aber bei einer boomenden Wirtschaft? Da würde er ihn glatt wählen. Die Schlagzeile stand im Manager-Magazin: „US-Arbeitsmarkt schafft doppelt so viele Jobs wie erwartet. Trotz des Irankriegs wächst die amerikanische Wirtschaft.“ Das Tückische ist: Sie log nicht. 172.000 neue Stellen, doppelt so viele wie prognostiziert. Die Zahl stimmt. Sie erzählt nur nicht die ganze Geschichte. Die andere Hälfte stand im Kleingedruckten darüber: „Slow Hire, Slow Fire.“ Kaum einer stellt ein, kaum einer wirft raus. Das ist kein Boom. Das ist ein eingefrorener Arbeitsmarkt, auf den die Fußball-WM pünktlich zum Anpfiff noch ein paar Aushilfsjobs im Gastgewerbe draufgeschüttet hat. Der Rest, den die Großschrift verschweigt: Das Wachstum liegt bei mageren zwei Prozent – so langsam wie seit der Pandemie nicht. Die Börse erlebte ihren schwärzesten Tag seit Monaten. Und die Inflation, angeheizt durch den Krieg im Iran, nagt längst wieder an den Löhnen. Analysten sprechen bereits von einer milden Stagflation. Eine Schlagzeile ist ein Foto. Kein Film. Das ist kein Zufall, sondern Struktur. Die schlechte Nachricht ist fast immer ein Prozess: schleichende Inflation, erodierende Institutionen, wegbröckelndes Vertrauen, eine Armee, die sich langsam aufreibt. Die gute Nachricht ist ein Ereignis: ein Jobbericht, ein Quartalsgewinn, ein Gipfeltreffen, ein erobertes Dorf. Prozesse bekommen selten Schlagzeilen. Ereignisse immer. Das Mediensystem bevorzugt den Schnappschuss – und damit oft denjenigen, dem dieser Schnappschuss gerade nützt. Das ist keine Medienschelte. Das ist die Bauanleitung moderner Desinformation. Die plumpe Fälschung ist etwas für Anfänger. Sie stirbt meist am ersten Faktencheck. Die Profis – Moskau vorneweg – arbeiten längst anders. Sie liefern ausschließlich wahre Bausteine und überlassen das Bauen des falschen Hauses dem Publikum. Was man selbst gebaut hat, verteidigt man. Und dieses Haus übersteht jeden Faktencheck, weil kein einziger Stein gelogen war. Russland selbst ist dafür das perfekte Beispiel. Seit Jahren lesen wir Meldungen über eroberte Dörfer, neue Offensiven, Geländegewinne. Jede einzelne Meldung ist wahr. Aus tausend wahren Einzelmeldungen entsteht jedoch das Bild einer unaufhaltsamen Militärmacht. Was fehlt, ist der Rest der Geschichte: Hunderttausende Verluste für wenige Kilometer Boden. Eine überhitzte Kriegswirtschaft. Zweistellige Zinsen. Materialverschleiß. Rekrutierungsprobleme. Die totale Abhängigkeit von China und Nordkorea. Dasselbe Muster gilt für Trump. Arbeitsmarkt stabil? Wahr. Wirtschaft wächst? Wahr. Börsenkurse steigen? Wahr. Doch aus diesen isolierten Bausteinen entsteht die Erzählung vom wirtschaftlichen Genie im Weißen Haus. Die meisten Menschen scheitern nicht am Faktencheck. Sie scheitern an der Einordnung. Moderne Propaganda lügt immer seltener. Sie entscheidet nur, welchen Teil der Wahrheit sie zeigt. Wer am lautesten erklärt, er wolle sich „seine eigene Meinung bilden“, unterschätzen oft am stärksten, wie sehr jede Meinung von der Auswahl der Informationen abhängt. Niemand kann sich eine eigene Meinung zu Fakten bilden, die er nie gesehen hat. Der Denkfehler lautet: Wenn ich selbst denke, bin ich unabhängig. Nein. Du denkst immer selbst. Die entscheidende Frage ist, worüber du nachdenkst und was dir vorher präsentiert wurde. Ein Beispiel: Die Tagesschau berichtet über russische Kriegsverbrechen und Russlands wirtschaftliche Probleme. Ein Telegram-Kanal berichtet über Korruption in der Ukraine und deutsche Waffenlieferungen. Beide berichten wahre Dinge. Wer nur das eine sieht, kommt zu völlig anderen Schlüssen als der, der nur das andere sieht. Beide halten sich für unabhängige Selbstdenker. In Wirklichkeit wurden sie bereits durch die Auswahl der Informationen in entgegengesetzte Richtungen gelenkt. Das heißt nicht, dass beide Seiten gleich weit von der Wahrheit entfernt liegen – die Wahrheit wohnt nicht automatisch in der Mitte. Es heißt nur: Niemand steht außerhalb der Auswahl. Auch der nicht, der sich dafür hält. Mein Vater ist dabei noch der glückliche Fall. Er ließ sich überzeugen, als ich ihm die zweite Hälfte der Geschichte danebenlegte: das Slow Hire, die zwei Prozent, die Inflationszahlen. Er ist im Kopf beweglich und wissbegierig. Das Problem ist nicht mein Vater. Das Problem sind die Millionen Menschen, neben die sich niemand setzt, um die fehlenden Puzzleteile auf den Tisch zu legen. Die größte Gefahr im Informationskrieg ist nicht die Lüge. Gegen Lügen haben wir Abwehrkräfte. Die Gefahr ist die halbe Wahrheit. Man zeigt sie uns und lässt uns die falsche Schlussfolgerung selbst ziehen. Wir halten sie dann für unsere eigene Erkenntnis. Und nichts verteidigt ein Mensch erbitterter als einen Irrtum, den er für seinen eigenen Gedanken hält.
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Replying to @BeckerLabCRTD
Maskfluencer 😷🫶
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🎶🕺💃🎶 👍🤗 Aber: Jetzt habe ich Ohrwurm 🤷🙈
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Replying to @jreichelt
Es ist faszinierend zu sehen, wie ein erwachsener Mann einen kompletten, öffentlich dokumentierten Nervenzusammenbruch erleidet, weil seine Schmutzschleuder nicht mehr auf den Werbeflächen von Berliner Linienbussen kleben darf. Julian, atme mal tief durch die Hose. Niemand nimmt dir deine Meinungsfreiheit. Du darfst deine hysterische, hasserfüllte Grütze weiterhin jeden Tag ins Internet kübeln. Die BVG hat nur einfach von ihrem Recht Gebrauch gemacht, den Müll nicht auch noch durch Berlin-Mitte zu fahren. Das nennt sich Marktwirtschaft – dachtest du nicht immer, du wärst Fan davon? Dass du aus einem geplatzten Werbevertrag direkt den 'Untergang der wirtschaftlichen Lebensgrundlagen' und 'deutschen Kollektivismus' fantasierst, zeigt nur, wie tief der psychotische Verfolgungswahn inzwischen sitzt. Du bist kein Widerstandskämpfer, Julian. Du bist ein bemitleidenswertes, narzisstisches Würstchen, das im Dauer-Opfermodus um Aufmerksamkeit bettelt, während die Welt sich einfach weiterdreht. Geh mal an die frische Luft
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Menschen die psychologische oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, weil sie ihren Alltag nicht mehr bewältigen können, sind NICHT "schwach" Sie sind stark! Denn sie spüren sich deutlich mehr als diejenigen, die sich deswegen über sie lustig machen! #mentalhealth
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"Wie lange dauert es, bis wir merken, dass wir nicht nur die Parteien, sondern uns selbst verloren haben?" 🧐 ... ohne Worte... 🤷
Wie tief sind wir eigentlich gesunken, dass fünf Prozent schon wie ein Comeback gefeiert werden? Es ist der Kubicki-Effekt. Der Mann mit der Keule und dem Mikrofon, der seine Provokationen als pure Bürgernähe verkauft. Und je länger ich zuschaue, desto mehr frage ich mich: Was ist das eigentlich für ein Land, in dem so etwas funktioniert und in dem gleichzeitig die AfD die stärkste Kraft wird? Ein Land, in dem man die alten liberalen Sprüche nur laut genug und mit ausreichend norddeutscher Stammtischgravitas wiederholen muss – Freiheit statt Bevormundung, weniger Staat, mehr Markt –, und schon klatschen Teile der Mitte, als wäre etwas Neues passiert. Dabei ist es dasselbe alte Lied. Der Staat soll sich raushalten. Außer bei Bankenrettungen, Unternehmenshilfen, Steuerprivilegien und Energiepreisbremsen für die eigene Klientel. Dann darf er gerne durch die Hintertür kommen. Ich frage mich: Für wen gilt diese Freiheit eigentlich? Für die übermüdete Krankenschwester, die sich die Miete kaum noch leisten kann? Für den Alleinerziehenden, der zwischen zwei Jobs zerbricht? Für den Rentner, der jeden Cent umdrehen muss? Oder doch vor allem für die, deren Freiheit exakt dort beginnt, wo die Regulierung ihrer Gewinne endet? Und während wir uns das fragen, jubelt ein wachsender Teil dieses Landes der AfD zu. Was ist das für ein Land, das einer Partei zujubelt, die mit immer schärferen Tönen spaltet, die Hetze salonfähig macht und aus Wut und Enttäuschung politisches Kapital schlägt? Ein Land, in dem viele Menschen sich so verlassen, so abgehängt und so missachtet fühlen, dass sie bereit sind, einer Kraft zu applaudieren, die keine echten Lösungen anbietet – nur Feindbilder und einfache Parolen. Ein Land, das Migration zum Zündeln macht, bis die AfD mit Marshmallows danebensteht. Ein Land, in dem Armut unterschwellig als persönliches Versagen dargestellt wird, weil man sich „nicht genug dereguliert“ hat. Was ist das für ein Land, in dem die politische Grabplatte nur ein bisschen wackeln muss und sofort jemand mit Taschenlampe darunter ruft: „Der Liberalismus lebt!“ – obwohl man beim näheren Hinsehen nur Wolfgang Kubicki erkennt? Ein Land, das Provokation mit Profil verwechselt. Das „Freiheit!“ schreit und vergisst zu fragen, für wen. Das autoritäre Führungsstile toleriert, solange die Sprüche nach außen passen. Das in der Außenpolitik „Entspannung“ mit Russland fordert, während Panzer durch die Ukraine rollen und das Völkerrecht in Trümmern liegt. Fünf Prozent für die FDP. Und deutlich mehr für die AfD. Kein Aufbruch. Sondern ein doppeltes Warnsignal. Es macht mich traurig und nachdenklich zugleich. Wenn wir schon bei verbalen Schlagringen applaudieren und einer Partei zujubeln, die die Mitte systematisch aushöhlt, wie viel Zivilisation haben wir dann eigentlich noch übrig? Wie lange dauert es, bis wir merken, dass wir nicht nur die Parteien, sondern uns selbst verloren haben?
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Wie tief sind wir eigentlich gesunken, dass fünf Prozent schon wie ein Comeback gefeiert werden? Es ist der Kubicki-Effekt. Der Mann mit der Keule und dem Mikrofon, der seine Provokationen als pure Bürgernähe verkauft. Und je länger ich zuschaue, desto mehr frage ich mich: Was ist das eigentlich für ein Land, in dem so etwas funktioniert und in dem gleichzeitig die AfD die stärkste Kraft wird? Ein Land, in dem man die alten liberalen Sprüche nur laut genug und mit ausreichend norddeutscher Stammtischgravitas wiederholen muss – Freiheit statt Bevormundung, weniger Staat, mehr Markt –, und schon klatschen Teile der Mitte, als wäre etwas Neues passiert. Dabei ist es dasselbe alte Lied. Der Staat soll sich raushalten. Außer bei Bankenrettungen, Unternehmenshilfen, Steuerprivilegien und Energiepreisbremsen für die eigene Klientel. Dann darf er gerne durch die Hintertür kommen. Ich frage mich: Für wen gilt diese Freiheit eigentlich? Für die übermüdete Krankenschwester, die sich die Miete kaum noch leisten kann? Für den Alleinerziehenden, der zwischen zwei Jobs zerbricht? Für den Rentner, der jeden Cent umdrehen muss? Oder doch vor allem für die, deren Freiheit exakt dort beginnt, wo die Regulierung ihrer Gewinne endet? Und während wir uns das fragen, jubelt ein wachsender Teil dieses Landes der AfD zu. Was ist das für ein Land, das einer Partei zujubelt, die mit immer schärferen Tönen spaltet, die Hetze salonfähig macht und aus Wut und Enttäuschung politisches Kapital schlägt? Ein Land, in dem viele Menschen sich so verlassen, so abgehängt und so missachtet fühlen, dass sie bereit sind, einer Kraft zu applaudieren, die keine echten Lösungen anbietet – nur Feindbilder und einfache Parolen. Ein Land, das Migration zum Zündeln macht, bis die AfD mit Marshmallows danebensteht. Ein Land, in dem Armut unterschwellig als persönliches Versagen dargestellt wird, weil man sich „nicht genug dereguliert“ hat. Was ist das für ein Land, in dem die politische Grabplatte nur ein bisschen wackeln muss und sofort jemand mit Taschenlampe darunter ruft: „Der Liberalismus lebt!“ – obwohl man beim näheren Hinsehen nur Wolfgang Kubicki erkennt? Ein Land, das Provokation mit Profil verwechselt. Das „Freiheit!“ schreit und vergisst zu fragen, für wen. Das autoritäre Führungsstile toleriert, solange die Sprüche nach außen passen. Das in der Außenpolitik „Entspannung“ mit Russland fordert, während Panzer durch die Ukraine rollen und das Völkerrecht in Trümmern liegt. Fünf Prozent für die FDP. Und deutlich mehr für die AfD. Kein Aufbruch. Sondern ein doppeltes Warnsignal. Es macht mich traurig und nachdenklich zugleich. Wenn wir schon bei verbalen Schlagringen applaudieren und einer Partei zujubeln, die die Mitte systematisch aushöhlt, wie viel Zivilisation haben wir dann eigentlich noch übrig? Wie lange dauert es, bis wir merken, dass wir nicht nur die Parteien, sondern uns selbst verloren haben?
Der FDP-Effekt. WK
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RT @lupus_woelfin: Worüber die CDU nicht spricht: Die zwei reichsten Familien Deutschlands besitzen genauso viel, wie 42.000.000 Bundesbürg…
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Frei... Frei... Freilich kommt was! ... sagte der Stotterer auf dem Beifahrersitz 🙈🤷
Deep. !B
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Solche Ideen könnte man vielleicht anstellen, wenn es nicht den Elefanten im Raum ME/CFS gäbe, wo präpandemisch Betroffene oft nicht einmal wussten, dass es das gibt, psychiatrisch behandelt wurden und trotzdem krank blieben. So ist es aber schlicht Gaslighting.
Long COVID serves a psychological purpose. To be clear, I am not talking about cases where a viral infection causes demonstrable medical sequelae in specific organs or physiological systems. Those are real medical questions that should be investigated on their own terms. I am referring to the broader cluster of symptoms often grouped under "Long COVID" that are predominantly psychiatric - subjective and nonspecific: fatigue, brain fog, anxiety, low mood, difficulty concentrating, and related complaints. It helped keep the emotional world of the pandemic alive after the emergency had ended. During COVID, being cautious was seen as virtuous. Avoiding risk meant being responsible and paying close attention to symptoms showed you were taking things seriously. Public life reorganized itself around protection, accommodation, and the assumption that anyone could be gravely harmed. In that sense, COVID accelerated the feminization of social norms: safety, emotional validation, vulnerability, and infantilizing care became the organizing principles of public life. Not helpful for those tending naturally towards neuroticism that was not only left unchecked but actively encouraged for over 3 years. For those people, the end of the pandemic meant the loss of belonging, the dissolution of a social environment in which their concerns, anxieties, and risk assessments were widely shared and affirmed. Long COVID allowed the crisis to continue in another form. It confirmed that all the fear and excessive care at the expense of others were justified. It preserved the sense that the extraordinary measures had indeed been necessary. It kept alive the emotional framework of the COVID years. And in that framework, demonstrating concern for suffering becomes more important than asking the question: What actually helps people recover?
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Replying to @hannahspierMD
1/Hannah, we have now almost 500,000 peer reviewed published research into long covid now. “Fatigue”, “post exertional malaise (PEM)” “Brain Fog” “difficulty concentrating” are not psychiatric symptoms. They have a pathological basis and clear demonstrable abnormalities 1/
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Replying to @GrafKorina
Seinen Vater haben die Nazis in Sachsenhausen gehängt. Ein Held des Widerstandes. Sein Sohn ein Geschichtsverdreher und Putin-Apologet. Ekelhaft!
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