Die Kurdische Gemeinde Deutschland protestiert entschieden gegen den heutigen Empfang von al-Sharaa im Bundeskanzleramt.
Es beschämt, dass Deutschland einem Mann wie al-Sharaa, besser bekannt als al-Jolani, in Berlin den roten Teppich ausrollt. Seine politische Herkunft liegt im Kern des globalen Dschihadismus. Er operierte im Umfeld von al-Qaida sowie des sogenannten Islamischen Staates und stand an der Spitze der al-Nusra-Front in Syrien. Sein Name ist untrennbar mit Anschlägen, Entführungen und gezielter Gewalt gegen die Zivilbevölkerung verbunden.
Drusen, Alawiten, Kurden, Êzîden und Christen gehören zu denjenigen, die systematischer Gewaltexzesse, Vertreibung und Mord ausgesetzt waren und es vielfach weiterhin sind.
Al-Sharaa gehört vor ein Gericht und nicht ins Kanzleramt.
Der heutige Empfang stellt eine politische Rehabilitation einer Person dar, der gravierende Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zugeschrieben werden.
Deswegen protestieren wir heute gemeinsam und laut gegen den Empfang eines Kriegsverbrechers im Bundeskanzleramt:
📆 Montag, 30. März 2026
🕖12:00 – 14:00 Uhr
📍Simonsweg, Scheidemannstraße, 10557 Berlin