🤬🇪🇺 EU-VERMÖGENSSTEUER: 30.000 EURO PRO JAHR - ABGEZOGEN OHNE EINEN VERKAUF!
Stell dir vor, du wachst am ersten Januar auf, machst dir einen Kaffee, schaust aus dem Fenster. Du hast nichts verkauft, nichts bewegt, nichts realisiert. Dein Depot liegt da, wo es seit drei Jahren liegt. Deine Wohnung gehört dir, du wohnst drin, fertig. Und trotzdem hat der Staat dir in dieser Nacht 30.000 Euro abgezogen. Einfach weil du existierst. Einfach weil du Vermögen hast.
Das ist die EU-Vermögenssteuer, und sie kommt.
Die Mindestsätze, die Brüssel diskutiert, liegen bei 1,5 Prozent ab 2 Millionen Euro Bestand. Klingt klein, ist eine Lüge.
Rechne nach. Du hast 2 Millionen. Davon 800.000 in einer Eigentumswohnung, 800.000 in einem Aktien-ETF, 400.000 in Bitcoin. Du hast nichts verkauft, nichts realisiert. Trotzdem werden 30.000 Euro pro Jahr fällig. In zehn Jahren sind das 300.000 Euro, ohne dass du je eine Position geschlossen hättest. Ohne dass du je einen Cent Gewinn gesehen hättest. Dreihunderttausend Euro für die Tatsache, dass du Eigentum besitzt. Und 1,5 Prozent ist die Untergrenze, nicht die finale Zahl.
Du sagst: dann gehe ich. Genau das hat Brüssel kommen sehen. Deutschland hat die Wegzugssteuer schon, §6 AStG für Kapitalbeteiligungen, und die letzte Ampel hat sie sogar auf ETFs ausgeweitet. Wer rauszieht, soll den Buchgewinn auf seine Anteile sofort versteuern, obwohl er nichts verkauft hat. Stundung möglich. Aber die erweiterte beschränkte Steuerpflicht nach §2 AStG hängt dich nochmal zehn Jahre nach dem Wegzug an Deutschland.
@sparbuchfeinde hat es vor sechs Wochen sauber zerlegt: ausgerechnet die FDP, die liberalste Partei im Land, hat die Wegzugssteuer auf ETFs erweitert. Und @perspektiveausland warnt seit Monaten, dass das Zeitfenster sich schließt - wer auswandern will, sollte nicht mehr auf irgendwann warten. Genau in diesem Moment kommt die Vermögenssteuer aus Brüssel obendrauf.
Das funktioniert wie eine Zahnpasta-Tube ohne Boden. Brüssel weiß, dass du nicht wegkommst. Die Wegzugssteuer wirkt wie die Mauer am Ausgang, die Vermögenssteuer wie die jährliche Miete dahinter. Und wer bleibt, zahlt auf jedes Asset, das nicht physisch verschwindet - auf das Haus, das er bewohnt, auf das Depot, das er nie anrührt, auf jeden Vermögensblock, der über zwei Millionen wächst.
@JanvonWaldheim hat seine Wegzugssteuer 2021 bezahlt und keinen Cent bereut. Vier Jahre später wäre dieselbe Rechnung ein Vielfaches. Wer früh ging, kam günstig raus. Wer wartet, zahlt das Privileg.
Die deutsche Wirtschaft stagniert seit drei Jahren, die Schulden, Renten und Sozialausgaben laufen weiter nach oben, und alles, was an Aufkommen fehlt, holt sich der Staat dort, wo er es findet. Nicht beim großen Konzern mit irischer Tochtergesellschaft. Bei dir.
Eigentum war einmal ein Schutz. Diese Phase endet jetzt.
30.000 Euro. Pro Jahr. Ohne Verkauf.