Sozialismus hasst Transparenz. Milei hat den Ausweis aller Abzüge auf dem Lohnzettel in Argentinien verpflichtend gemacht. Bei uns wäre das das ECHTE BRUTTO BRUTTO vor Abzügen von sogenannten Arbeitgeberbeiträgen. Welcher Idiot glaubt auch, dass das nicht auch der Arbeitsplatz erwirtschaften muss? Würde man das bei uns ausweisen, würde auch der Letzte erkenne, dass der Staat ihn ausquetscht wie eine reife Zitrone. 40% Sozialbeiträge und nochmal 30% Steuer. Vom Rest (das sieht er nicht auf dem Lohnzettel) nochmal 19% Umsatzsteuer und die sogar auf die zusätzliche Verbrauchsteuern wie Spritsteuer, Brantweinsteuer oder EEG-Umlage (CO2-Steuer). Dazu noch direkte oder indirekte Importzölle. Und vom Rest muss man dann noch für seine Pflege vorsorgen, weil die Pflege"versicherung" wie alle Sozial"versicherungen" eben nur eine Steuer und keine Versicherung ist.
Der neue argentinische Lohnbeleg muss verpflichtend den Gesamtkostenbetrag detailliert auflisten, den der Arbeitgeber für jede Arbeitsstelle zahlt, so dass sofort ersichtlich ist, wie viel von dem, was der Arbeitgeber aufwendet, letztlich beim Arbeitnehmer ankommt. Alles, was dem Arbeitnehmer weggenommen wird, wird sichtbar gemacht.
Im ersten Abschnitt werden alle Beiträge aufgeschlüsselt, die der Arbeitgeber leistet, unabhängig vom Zweck, und so zum ersten Mal eine vollständige Offenlegung der Kosten, die an die nationalen Sozialversicherungsstellen fließen, an die Gewerkschaften, Verbände, Einrichtungen oder jede andere Art von juristischer Person.
Im zweiten Abschnitt steht der Lohnbeleg, wie man ihn bis heute kannte, der mit dem sogenannten Bruttolohn beginnt und alle Abzüge enthält, bis hin zum Nettolohn.
Im letzten Bereich wird eine grafische Aufschlüsselung der Steuer- und Gewerkschaftsabzüge hinzugefügt. Es wird grafisch sichtbar alles gezeigt, was über dem Nettolohn hinaus aufgewendet aber einbehalten wird, und wohin genau dieses Geld fließt. Damit wird das System vollständig offengelegt. Zukünftig weiß der argentinische Arbeitnehmer, wohin die Früchte seiner Arbeit gehen. Es wird ihm nicht sonderlich gefallen.