Ein gewisser Herr Quandt kramt hier - wieder einmal - die "vergewaltigten Frauen und Kinder" hervor. Wie so viele, die versucht haben und immer noch versuchen, unser Engagement - das von Alice Schwarzer und EMMA - für ein diplomatisches Ende des Krieges in der
#Ukraine mithilfe von Followerpower plattzumachen und uns zu diffamieren.
Ich kann gar nicht sagen, wie ich diese Herren verachte, von denen wir zuvor NIE ein Wort zur sexuellen Gewalt gehört haben. Weder zur sexuellen Gewalt in vorherigen Kriegen, noch in den Armeen selbst, die mit ihrer hierarchischen Struktur und der Verherrlichung des gewaltausübenden Mannes geradezu prädestiniert sind für Gewaltausübung in ihrem Inneren (wir erinnern uns an "Aufnahme-Rituale" und Frauen, die von Schiffen verschwinden).
Wie war das denn in Afghanistan, als der Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten
#enduringfreedom u.a. mit den Frauenrechten rechtfertigt wurde? Hat es funktioniert? Nein. Im Gegenteil. Das Rad des Krieges hat sich ein paar mal weitergedreht. Frauen werden heute in Afghanistan wieder gesteinigt und sind völlig rechtlos.
Krieg macht Männer zu Soldaten - und darunter leiden die Frauen und Kinder dieser Männer, darunter leiden die Gesellschaften weiter, auch wenn der Krieg offiziell längst beendet ist. Denn die Gewalt ist dann in den Köpfen, durch Traumata verankert, bestimmt das Denken und Handeln dieser Männer, wird an die nächsten Generationen weitergegeben.
Je mehr Opfer es gibt, je mehr Leid und Schmerz verursacht wird, desto tiefer gräbt sich Krieg in die Matrix der Menschen ein - und er bleibt. Deshalb ist jeder Tag Krieg ein Tag zu viel - und müssen wir alles tun, um diesen Krieg mit diplomatischen Mitteln zu beenden!