🇺🇦 Gestern wurde im
@PileckiInstitut die erste Ukrainische Erinnerungswoche von
@VitscheBerlin eröffnet!
In seinem Input zeigte LibMod-Programmleiter
@Simon_Schlegel_, wie ukrainische Geschichte über Jahrhunderte von St. Petersburg und Moskau aus geschrieben, kuratiert und vermittelt wurde – und wie stark auch wir in Westeuropa diese imperiale Perspektive übernommen haben.
Die Folgen reichen bis heute: Obwohl Ukrainerinnen und Ukrainer eine große und vielfältige Gemeinschaft bilden, bleiben ihre Geschichten in der deutschen Erinnerungslandschaft oft unsichtbar.
Gemeinsam mit
@VitscheBerlin wollen wir das ändern. Nicht mit einem starren Denkmal und nicht mit einem einzigen Narrativ, sondern mit etwas Offenem und Lebendigem: mit Geschichte, erzählt von Menschen.
Die Ukrainische Erinnerungswoche soll Raum schaffen für ukrainische Perspektiven, für Erinnerung jenseits imperialer Erzählungen – und für ein Verständnis ukrainischer Geschichte, das vielschichtiger, widersprüchlicher und vollständiger ist.
➡️ Alle Veranstaltungen im Überblick:
vitsche.org/de/ukrainische-e…
Die Eröffnung der Ukrainischen Erinnerungswoche unserer Freunde von Vitsche im Pilecki-Institut!
Mateusz Falkowski: „Wir waren mit dem Anspruch angetreten, dass polnische Opfer des Zweiten Weltkriegs keine Opfer zweiter Kategorie mehr sind – auch, um zu zeigen, welchen Beitrag Polen zur Entwicklung der Moderne geleistet hat. Nach dem Ausbruch des russischen Angriffskriegs merkten wir dann, wie sehr nicht nur eine polnische, sondern eine dezidiert osteuropäische – ukrainische, baltische – Perspektive in Deutschland fehlt. Deswegen gibt es bei uns weiterhin viele Veranstaltungen zur Ukraine, und es freut uns sehr, dass heute die Ukrainische Erinnerungswoche hier eröffnet wird.“
Es sprachen u. a. Oleksii Makeiev, Robin Wagener, Iryna Shulikina, Dr. Kai Struve, Mateusz Falkowski, Simon Schlegel, Eva Yakubovska und Anton Drobovych (online dazu geschaltet aus Kyjiw)