Mein Thema im Hinblick auf die "200 Franken Initiative", über die das Schweizer Volk am 8. März 2026 abstimmen wird, ist die ideologisch und politisch motivierte Nichtberichterstattung, Unterberichterstattung und Überberichterstattung.
Unten ein Screenshot, der die gegenwärtigen zwei Hauptthemen der Newsredaktion zeigt.
Die Titel lauten:
Höchstrichterlicher Entscheid-Wer zu billig verkauft, zahlt (noch) keine Grundstückgewinnsteuer
Kontrollierte Rückführung-Migrationsexperte: Schweiz soll IS-Leute geregelt zurückholen
Scrollt man weiter, geht es wie folgt weiter.
Weiterer Toter in Minnesota-Die Kritik am ICE-Einsatz wächst – auch im Trump-Lager
Schlag gegen Menschenhandel-Internationale Operation von Interpol befreit 4400 mögliche Opfer
Ihre Anfragen im Faktencheck-Bildmanipulation, Waldbrände und Protestvideo auf dem Prüfstand
Gewalt in Minneapolis-Trumps Vollstrecker: Wie Bundesagenten zum Machtinstrument werden
Zweiter Todesfall in Minnesota-USA-Expertin: «Das ist eine absolute Zäsur»
Nach insgesamt 43 weiteren Artikeln - ich habe es wirklich nachgezählt - kommt ein Artikel über den Iran:
Repression im Iran-Scharfe Kritik am Mullah-Regime – aber nicht nur
Es gibt in der jüngeren Menschheitsgeschichte kein anderes Beispiel, bei welchem die Regierung mit einer derartigen Brutalität gegen die Zivilbevölkerung vorgegangen ist wie gegenwärtig im Iran. Das Tian'anmen-Massaker wurde in jeder Hinsicht bei weitem übertroffen.
Niemand soll behaupten, dass diese Priorisierung von bestimmten Nachrichten und das Ignorieren von anderen nicht mit den persönlichen politischen und ideologischen Präferenzen der Redaktion zu tun habe.