🎭 Moral und Anstand sind, wie Sie selbst (zumindest teilweise) einräumen, unverzichtbar für das gesellschaftliche Zusammenleben.
Genau deshalb stellt sich in einer Demokratie die zentrale Frage:
👉Wer entscheidet eigentlich, welche Wahl „anständig“ ist?
Eine selbsternannte moralische
#linksrotgrüne Elite?
👉Eine Instanz, die abweichende Positionen vorschnell als „unmoralisch“ brandmarkt und gesellschaftlich delegitimiert, sei es durch politischen Druck, durch aktivistische Gruppierungen wie die
#Antifa oder durch staatlich bzw. öffentlich geförderte NGOs und Meldeportale wie
#OmasGegenRechts,
#HessenGegenHetze,
#HateAid,
#TrustedFlagger oder
#REspect?
John Stuart Mill warnte bereits 1859 in „Über die Freiheit“ vor genau dieser Gefahr, und zwar der „Tyrannei der Mehrheitsmeinung“, denn nicht Argumente entscheiden dann, sondern moralische Ächtung.
Abweichende Ansichten werden nicht mehr geprüft, sondern exkommuniziert, und genau das untergräbt Freiheit, Pluralismus und offenen Diskurs.
Keine politische Richtung ist frei von Fehlern, und so auch, in jeder Partei gibt es auch schwarze Schafe, wie es keinen Wald ohne trockenes Holz gibt.
Betrachtet man die letzten Jahrzehnte, zeigen zahlreiche Skandale quer durch etablierte Parteien, dass moralische Überlegenheit kein Parteimonopol ist:
1/• Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte, bei denen politische Verantwortung zumindest diskutiert wird – mit Verbindungen in unterschiedliche Regierungsebenen.
2/• Maskenbeschaffung in der Corona-Zeit, bei der parteiübergreifend Provisionen, Vetternwirtschaft und milliardenschwere Schäden für den Steuerzahler bekannt wurden.
3/• Berateraffären und intransparente Vertragsvergaben, ebenfalls über Parteigrenzen hinweg.
4/• Aserbaidschan- und Lobbyismus-Affären, die zeigten, wie anfällig Machtstrukturen generell für Einflussnahme sind.
☝️Das sind nur ein paar der größten Skandalen!
Das alles beweist, dass wo Macht und Geld kollidieren, entstehen Risiken für den Rechtsstaat … unabhängig von Parteifarben.
Besonders problematisch wirkt es jedoch, wenn jene, die Anstand und Moral am lautesten einfordern, bei Fehlverhalten in den eigenen Reihen relativieren oder schweigen, während politische Gegner moralisch maximal delegitimiert werden.
Die Heuchelei wird offensichtlich, wenn „Toleranz“ und „Vielfalt“ gepredigt werden, Andersdenkende jedoch pauschal als „rechtsextrem“ etikettiert werden … während eigene Skandale als Einzelfälle oder „komplexe Sachverhalte“ verharmlost werden.
Wer Anstand predigt, muss ihn universal anwenden, auch gegenüber der eigenen politischen Seite … sonst wird Moral zur selektiven Maske.
Anstand ist eine kulturelle Grundvoraussetzung für respektvollen Diskurs, und keine Parteizugehörigkeit, und die Reflexion beginnt bei den eigenen Prämissen.
Demokratie lebt von rationaler Prüfung von Positionen … nicht von moralischer Exklusion.
P.S.:
Wer Toleranz einfordert, sollte sie selbst praktizieren … andernfalls bleibt sie nichts weiter als Doppelmoral, verpackt als Tugend.