Joined April 2009
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Ich hatte die Ehre die deutschen Untertitel für dieses brillante Video zu übersetzen. Schaut’s es euch an. Habe viel gelernt und denke inzwischen wesentlich differenzierter über das Problem des Atommülls. youtu.be/jM-b5-uD6jU
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Martin Hinterndorfer retweeted
Wieder ein Versuch. Steter Tropfen hölt den @BMWE_ Stein? Wer auch immer die gestartet hat, hat immerhin ein paar prominentere Erstunterzeichner organisieren können. Sogar mindestens ein SPDler dabei. Die Partei war einst eine der treibenden Kräfte hinter der Atomenergie... c.org/Wv6vqj4Zp6
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Martin Hinterndorfer retweeted
Und ein weiteres Kernkraftwerk erhält eine Betriebsgenehmigung für 80 Jahre Betrieb. Kernkraftwerke mit Druck und Siedewasserreaktoren sind Industriekathedralen und wie Wasserkraftwerke, Infrastruktur für die Ewigkeit. Ein KKW das Opa gebaut hat kann den Enkel sein Leben lang in Lohn und Brot halten.
Yee-Haw!🤠🐂 On Friday the US #Nuclear Regulatory Commission renewed licenses for the 1.8 Gigawatts Edwin I Hatch Nuclear plant in Georgia for another 20 years of #CarbonFree power generation, adding 20 more years of nearly 1M lbs/year #Uranium demand!🇺🇸🏄 nrc.gov/sites/default/files/…
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Martin Hinterndorfer retweeted
Es gibt eine einfache Regel: Wer sich bei Ausstiegs- und Infrastrukturthemen (Gentechnik, Pflanzenschutzmittel, Atomkraft, Transrapid, Tunnelbau, Bahnstrecken, künstliche Intelligenz, Biosprit etc.) von den Grünen und ihren Vorfeldorganisationen (aka NGOs) vor sich her treiben lässt und vor ihnen eingeknickt, kriegt hinterher die Schuld, wenn die Folgen sich als negativ erweisen. Dann hatten die Grünen nämlich nie nichts mit irgendetwas zu tun und waschen ihre Hände in Unschuld. So sind sie heute weder für den Atomausstieg, noch für den Stopp der Grünen Gentechnik, noch für das Aus des Transrapid, noch für die Vermaisung der Landschaft usw. verantwortlich. Es waren dann nämlich immer die anderen, die das beschlossen haben. Und sie hätten es ja ändern können.
Replying to @JTrittin
@JTrittin war niemals Verkehrsminister oder Bundeskanzler. Und zwischen 2005 und 2021 lagen 5840 Tage. An jeden dieser Tage hätte eine unionsgeführte Regierung den Bau von Transrapidstrecken beschließen können. #Transrapid
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Martin Hinterndorfer retweeted
Die Diskussion um das neue Kraftwerksgesetz der Bundesregierung offenbart einen grundlegenden Konflikt der deutschen Energiepolitik. Während Umweltverbände, Teile der Grünen und der SPD den geplanten Bau neuer Gaskraftwerke für überdimensioniert halten, warnen Energieversorger und Industrie vor einer Unterschätzung der Risiken für die Versorgungssicherheit. Im Zentrum der Debatte steht die Frage, wie Deutschland künftig Strom bereitstellen will, wenn Wind und Sonne über längere Zeit nur wenig Energie liefern. Kritiker der Kraftwerksstrategie argumentieren, Batteriespeicher, flexible Biogasanlagen und Lastmanagement könnten einen Großteil der geplanten Gaskraftwerke ersetzen. Dem stehen jedoch neue Daten von Uniper gegenüber, die ein deutlich anderes Bild zeichnen. Nach Auswertung der Jahre 2016 bis 2025 traten in Deutschland 1.435 Dunkelflauten auf, die länger als zehn Stunden andauerten. Im Durchschnitt kam es damit nahezu jeden dritten Tag zu einer solchen Situation. Die durchschnittliche Dauer lag bei 12,9 Stunden. Die längste Dunkelflaute dauerte 2023 sogar 161 Stunden – fast eine ganze Woche. Uniper verweist dabei auf methodische Schwächen vieler Analysen. Oft werde eine Dunkelflaute bereits dann als beendet betrachtet, wenn die Stromerzeugung kurzfristig ansteigt. Für die Stabilität des Stromsystems seien solche kurzen Ausschläge jedoch kaum relevant, da sie weder Speicher ausreichend laden noch eine mehrtägige Versorgungslücke schließen können. Genau hier liegt das zentrale Problem. Batteriespeicher sind zweifellos wichtig für die Energiewende. Sie können kurzfristige Schwankungen ausgleichen und die Netze stabilisieren. Doch selbst moderne Großspeicher können keine mehrtägigen Wetterphasen ohne Wind und Sonne überbrücken. Besonders bemerkenswert ist daher der Vorschlag, Industrieunternehmen bei längeren Dunkelflauten gezielt abzuregeln. Was als Flexibilitätsinstrument beschrieben wird, bedeutet praktisch Produktionsunterbrechungen in einem Land, das gleichzeitig Rechenzentren ausbauen, Gebäudeheizungen elektrifizieren, Elektromobilität fördern und energieintensive Industrien im Land halten möchte. Die Frage ist deshalb nicht, ob Speicher, Lastmanagement und Netzausbau benötigt werden. Sie werden unverzichtbar sein. Die entscheidende Frage lautet vielmehr, ob Deutschland auf gesicherte, wetterunabhängige Kraftwerksleistung verzichten kann. Die aktuellen Daten sprechen dagegen. Die Energiewende braucht daher eine ehrliche Debatte. Dunkelflauten sind kein Randphänomen, sondern ein strukturelles Merkmal eines Stromsystems mit hohem Anteil wetterabhängiger Erzeugung. Wer Versorgungssicherheit gewährleisten will, muss diese Realität bei allen Planungen berücksichtigen – unabhängig davon, ob die Erkenntnis politisch erwünscht ist oder nicht. Quellen: Handelsblatt, 29.05.2026; WELT, 28.05.2026; Uniper-Kurzstudie zu Dunkelflauten 2016–2025. Grafik: WELT/Uniper #dunkelflaute #gaskraft #speicher #energiepolitik #versorgungssicherheit #braunkohle #kernkraft #energiewende
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Martin Hinterndorfer retweeted
Replying to @Elektronews
Dieser „Fakt“ ist ein Fake, und diesen Käse musste Käser im Dialog mit mir schließlich zurückziehen. Der größte Witz daran ist, dass die Aussage Kaesers für die 🇩🇪 EE auf jeden Fall gilt; ohne Staatsprivilegien & Subventionen wären die nie gebaut worden.➡️
Das ist BS, der leider ungeprüft weitererzählt wird, weil der Siemens-Manager Kaeser, der sich in grünen Milieus anbiedern wollte, es einmal unbelegt behauptet hat. Widerlegung hier: bpb.de/themen/klimawandel/do…➡️
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Harald Lesch hatte korrekterweise die hohe Energiedichte des Urans erwähnt. 1kg U-235 kann zwischen 2,7 und 3 Millionen kg Steinkohle ersetzen. Lesch hat die Tatsache unerwähnt gelassen, dass im DWR-Reaktor auch PU-239 erbrütet wird, das zur Energieproduktion beiträgt. Somit ist die korrekte Angabe: 1 kg U-235 kann max. 4,5 Millionen kg Steinkohle ersetzen. Noch irrer wird es, wenn man einen schnellen Brüter betreibt: da dabei U-238 verbraucht wird, kann der schnelle Brüter mit der gleichen Menge U-235 zwischen 50 bis zu 60 mal mehr Energie liefern, als in einem normalen DWR: also (50 bis 60)*(2,7 bis 3 Mill kg Steinkohle). Fazit: 1 kg U-235 kann bis zu - 180 Millionen kg Steinkohle - 540 Millionen kg Braunkohle (wenn man die rheinische, wasserreiche Braunkohle zugrundelegt) ersetzen. Unter Lützerath befanden sich 110000 Millionen kg Braunkohle. spiegel.de/wissenschaft/natu… Dafür hätten in einem schnellen Brüter knapp 200 kg Uran genügt. Atomangst kostet! Es kostet nicht nur Wohlstand! Es kostete uns Lützerath!
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Die Aussage ist prinzipiell richtig, so etwa Anfang der 2010er. Tatsächlich haben viele Länder die Energigewende kopiert, sehr viele haben damit schon lange wieder aufghört. Die ersten waren Ontario noch Mitte der 2010er, dort waren die Strompreise durch Wind und Solar so schnell eskaliert ist, dass es zur absolutene Kernschmelze der linksgerichteten "Liberals" in der Wahlurne führte. Die "Progressive Conservatives" welche seitdem in Ontario an der macht sind canceleten die Energiewende in Ontario und setzen seitdem auf Kernkraft.
Unsere Migrationspolitik übrigens auch
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Martin Hinterndorfer retweeted
Die Russophilen schreien doch immer so nach der „Vorgeschichte“, wenn sie es mal wieder nicht schaffen, den russischen Krieg gegen die Ukraine ohne Wenn & Aber zu verurteilen. Ich habe eine Kurzzusammenfassung.
Die „Vorgeschichte“, auf der Sie herumreiten, geht so: ein KGB-Offizier mit Mafiaverbindungen wird Präsident Russlands, macht das Land zu einer Diktatur & hat ab der ersten Wirtschaftskrise Angst vor einem demokratischen Gegenmodell in der Ukraine. Dann kommt CoViD,➡️
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We use the word "vanilla" to mean plain and boring. The real thing is the second most expensive spice in the world, beaten only by saffron, and it's so hard to make that about 99 times out of 100, the vanilla you're tasting is actually a fake, a single chemical cooked up in a factory from wood pulp or oil. Real vanilla, the kind scraped straight from a bean, packs more than 200 different flavors and smells into one pod. The one you've heard of, vanillin, is just the loudest note. A good scoop of real vanilla ice cream tastes deep and rounded because of all the quieter ones humming away underneath it. The cheap kind tastes flat because there is nothing playing under that top note. Vanilla is also the only orchid in the world that grows a fruit you can eat. Its flower opens for just one day a year, and someone has to pollinate it by hand within about twelve hours or no bean ever grows. Out in the wild, one kind of bee in Mexico was the only thing on Earth that could pull it off. So for more than three hundred years after the Spanish first carried vanilla home from Mexico, anyone who planted it somewhere else watched their vines flower right on schedule and grow nothing. The fix came in 1841 from a twelve-year-old boy named Edmond Albius, a slave on a small French island in the Indian Ocean. Using a thin splinter of wood and his thumb, he worked out how to lift a tiny flap inside the flower and press its two halves together by hand. That exact little motion is still how almost every vanilla bean outside Mexico gets made today. He didn't get his own freedom until France ended slavery seven years later. Even after the flower is pollinated, the bean sits on the vine for eight or nine months, then spends months more sweating and drying in the sun before it smells like anything. A fresh green pod has no scent at all. The vine itself takes about three years just to flower for the first time. Add it all up, and a single bean can carry years of work behind it, which is why one storm hitting Madagascar, where about 80 percent of the world's vanilla grows, can shove the price from around fifty dollars a kilo to six hundred. The real version was once treated as treasure. Aztec kings drank it stirred into their chocolate five hundred years ago, long before it ever reached a European kitchen. The flavor we now reach for whenever we mean plain and ordinary turns out to be one of the rarest, most back-breaking luxuries people have ever learned to grow.
That vanilla ice cream is its own unique flavor and in fact has a much more complex profile than nearly all other flavors when done correctly.
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Ceterum censeo: „Aufwachen“ geht nur mit einem 🇩🇪Atomprogramm. Alles andere bedeutet eine Entscheidung zwischen Klimaschutzziel und Industrie. Je schneller Grüne und SPD das lernen, desto mehr Chancen hat die Mitte. Leider bin ich sehr pessimistisch, ob die das lernen.
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Der Artikel von @Rainer_Klute und mir über praktische Wege zum Wiedereinstieg in die Kernenergie ist live. Bitte fleißig teilen. Damit die Richtigen ihn lesen. kernd.de/de/rueckkehr-zur-ke…

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Replying to @Schlafsheep
• Rückbau wird von den Betreibern gezahlt • Gorleben wurde von den Betreibern gezahlt & von der Politik kaputtgemacht • Aktuelle Lagerung und Endlagersuche wird aus Geld der Betreiber im KEnFO bezahlt • Je mehr Grüne beteiligt, desto langsamer & teurer die Endlagersuche
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Es sollte niemand auf eine baldige Entspannung mit Russland hoffen. Man sollte dem Mützenich wirklich mal einen Grundkurs „russische Elitenlehre“ geben.
Das russische System funktioniert so wie das Mullah-System: eine reiche, abgedichtete Elite von 1%-Familien, die alle waffentragenden Kräfte & Geheimdienste kontrolliert, & Ämter, Posten und Ressourcen an Blutsverwandte verteilt. Keiner von deren Kindern kämpft in der Ukraine.➡️
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Wer glaubt, dass CO2-Emissionen ein Problem sind, kann nicht gleichzeitig Kernenergie bekämpfen. Keine andere Technologie liefert Energie für unter 10 gCO2e/kWh. Noch nicht mal annähernd.
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Ein wichtiger Grund, warum die EdF hohe Profite erzielt: Sie regelt ihre Kernkraftwerke herunter, kauft negativ bepreisten Solarstrom auf, erfüllt damit ihre Lieferverpflichtungen gegenüber ihren Kunden und verkauft nachts wieder Strom nach Deutschland, der dann dort wesentlich teurer ist. In einer Marktwirtschaft könnte dieser Deal gar nicht existieren, da niemand dauerhaft zu Negativpreisen produzieren kann. Dass dies trotzdem funktioniert, hängt an der EEG Förderung, die die Betreiber kassieren und die sie vom Marktpreis unabhängig macht. Jedes neue Milliardenergebnis der EdF wird somit durch die Subventionierung der EE ermöglicht. Ein Irrsinn, der kein Ende nimmt.
Kernkraftwerke sind nicht lastfolgefähig? Heute hat der Kernreaktor Cattenom 1 innerhalb von einer Stunde (8 auf 9 Uhr) um den Faktor 3,5 auf 25% seiner Nennleistung heruntergeregelt.
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Martin Hinterndorfer retweeted
Es stimmt einfach nicht, dass man "von Anfang an" wusste, dass das mit der Energiewende nichts wird. Ich war zwar erst ab 2008 dabei, aber damals hat sich niemand Gedanken darüber gemacht, was die Herausforderungen für ein wettergetriebenes Energieversorgungssystem sind. Im Jahr 2014 war ich der erste, der beim Deutschen Wetterdienst (Account hier auf X gekündigt) die für die Energiewende relevanten Daten überhaupt erfragte. Niemand war zuvor auf diese eigentlich naheliegende Idee gekommen. @Fraunhofer hat in der Zeit noch munter Studien erstellt mit Wetterdaten für sechs Wochen und behauptet: Klappt alles. Meine Analysen über den Speicherbedarf habe ich seit 2013 auf dutzenden Energiewirtschafts-Konferenzen vorgetragen. Überall stieß das auf ungläubiges Staunen. Niemand in der Branche hatte auf dem Schirm, dass die technischen Herausforderungen un die Integrationskosten der Wetterabhängigen exponentiell mit deren Marktanteil ansteigen. Allerdings ist viel schlimmer, dass keiner der Netzbetreiber, Energieversorger und schon gar nicht die beteiligten "Wissenschaftler" die richtigen Fragen überhaupt gestellt hat. Dass ich das als Banker und Außenseiter in die Branche tragen musste, ist die eigentliche Schande. Noch immer fristet die eigentlich notwendige "Statistische Energiemeteorologie" ein Schattendasein. Denn: Wissenschaft ist nicht das Finden von Antworten, sondern das stellen der richtigen Fragen. Deswegen sind die Anführungszeichen mehr als berechtigt.
Das Verrückte an der #Energiewende ist, dass man von Anfang an wusste, sie ist physikalisch-ökonomisch unmöglich. Es gibt keine Speicher für Tage, keine suffiziente Wasserkraft und auch keine Topologie, Pumpspeicher bauen zu können. Von Anfang an im Ergebnis sicher schachmatt.
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Martin Hinterndorfer retweeted
Es war ein historischer Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen. Es wird ein historischer Fehler sein, nicht wieder einzusteigen.
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