Etwa 15 Aktivisten der polnischen Organisation Ruch Obrony Granic (ROG, Grenzschutz-Bewegung) um den bekannten nationalistischen Aktivisten Robert Bąkiewicz (ehemals Unabhängigkeitsmarsch) kamen mit einem großen Holzkreuz und Bannern. Sie wollten das Kreuz am oder neben dem Gedenkstein aufstellen und damit protestieren.
- Sie versuchten, als Prozession durch den Tiergarten zum Mahnmal zu ziehen.
Das war nicht genehmigt (keine Demo-Anmeldung für den Marsch mit Kreuz).
- Die Berliner Polizei stoppte sie, um Störungen im Regierungsviertel zu vermeiden. Sie boten an, dass die Gruppe ohne Kreuz und Banner einzeln oder stationär zum Stein gehen dürfe.
Die Aktivisten weigerten sich, gingen trotzdem weiter es kam zu Rangeleien, Polizisten setzten körperliche Gewalt ein (Griffe, zu Boden bringen), einige wurden kurz festgenommen und gefesselt (darunter Bąkiewicz).
Alle wurden später wieder freigelassen.
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Die deutsche Polizei wurde dabei gefilmt, wie sie auf Polen einschlug, die ein großes Kreuz zum „Ort der Erinnerung an Polen 1939–1945“ trugen – einem Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs in Berlin.
Der Vorfall droht sich zu einem diplomatischen Fiasko zu entwickeln.
🇵🇱🇩🇪German police were filmed beating Poles who carried a large cross to the Place of Remembrance for Poland 1939-1945, a monument to the Polish victims of WWII in Berlin.
The incident is threatening to turn into a diplomatic fiasco.