Es gibt keinen Ewigkeitsanspruch für Kulturen. Verschwindet ein Volk, verschwindet auch die aus diesem Volk hervorgegangene Kultur. Verschwinden die Franzosen, die Deutschen oder die Italiener, da demographisch die Zuwanderer die Mehrheit bilden und sich deswegen nicht mehr in die Kultur des Gastvolkes integrieren, verschwindet das Abendland, wie es über Jahrhunderte hinweg gewachsen ist. Dies heißt, dass auch das Verständnis für die Architektur, die Literatur und die Musik des Abendlandes verschwindet, da kein Volk mehr da ist, das diese Tradition fortleben.
Jean Raspail beschreibt dies im „Heerlager der Heiligen“:
„Sie werden müde sein, Hunger haben und mit Ihrer schönen Eichentür Feuer machen. Sie werden auf Ihre Terrasse kacken und sich mit den Büchern Ihrer Bibliothek die Hände reinigen. [...] Das Schöne wird nicht mehr schön sein, das Nützliche wird lächerlich und das Unnütze absurd werden.“
Es wird also das, was Europa einstmals war, hinweggefegt werden und einem Vielvölkergemisch weichen, das nicht in der Lage sein wird, eine nennenswerte eigene kulturelle Tradition zu entwickeln, da es außer dem islamischen Dominanzanspruch über keinen eigenen Impuls verfügt, der über die Vernutzung der alten Strukturen hinausgeht.
Video: Paris, Mai 2026