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Brüssel reguliert jetzt auch Dinge ohne Motor — und nennt das Klimaschutz Es gibt Momente, in denen man sich fragt, ob die Verfasser bestimmter EU-Verordnungen noch mit der Realität in Berührung stehen. Dieser hier ist so ein Moment. Seit dem 1. Juli 2024 gilt in der Europäischen Union die Verordnung 2024/1610. Sie schreibt verbindliche CO2-Reduktionsziele für schwere Nutzfahrzeuge vor — weit über das bereits Bekannte hinaus. Denn diesmal hat Brüssel eine neue Kategorie entdeckt, an der man drehen kann: den Anhänger. Den Sattelauflieger. Das motorlose, keinen einzigen Tropfen Diesel verbrennende, vollkommen emissionsfreie Stück Stahl, das von einem Lkw gezogen wird. Ja, Sie haben richtig gelesen. Die EU reguliert jetzt CO2-Emissionen von Fahrzeugen, die keine Emissionen verursachen. Sattelanhänger müssen ihre CO2-Bilanz rechnerisch um zehn Prozent verbessern, andere Anhänger um 7,5 Prozent. Und wer das bis 2030 nicht schafft, zahlt Strafgelder von bis zu 4.250 Euro — pro Fahrzeug, pro Gramm CO2, pro Tonne-Kilometer. Das ist keine Strafe mehr, das ist wirtschaftliche Vernichtung per Verordnung. Acht der bedeutendsten europäischen Hersteller — Fliegl, Kögel, Krone, Langendorf, Schmitz Cargobull, Schwarzmüller, System Trailers und Wecon — haben dagegen beim Europäischen Gerichtshof Klage eingereicht. Diese acht Unternehmen repräsentieren über 80 Prozent der jährlichen Anhängerzulassungen in Deutschland und mehr als 70 Prozent in Europa. Wenn diese Branche hustet, hustet halb Deutschland. Und Brüssel zuckt mit den Schultern. Die Kläger rechnen mit Preissteigerungen von bis zu 40 Prozent pro Anhänger, allein aufgrund der drohenden Strafzahlungen. Über 70.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Nicht irgendwelche abstrakten Zahlen — echte Werkhallen, echte Familien, echte Regionen in Deutschland, die jahrzehntelang vom Fahrzeugbau gelebt haben. Aber der eigentliche Skandal liegt tiefer als nur die Höhe der Strafen. Er liegt in der Methodik, mit der die EU diese Reduktionsziele berechnet. Das Instrument heißt VECTO-Trailer — ein Simulationstool, das am Computer ermittelt, wie viel CO2 ein Anhänger theoretisch einspart. Und es belohnt Dinge wie eine abgesenkte Anhängerhöhe oder Leichtbau — auf dem Papier. In der Realität bedeutet eine niedrigere Höhe: weniger Ladevolumen. Weniger Ladevolumen bedeutet: mehr Fahrten für dieselbe Menge Güter. Mehr Fahrten bedeutet: mehr Lkw auf der Straße, mehr Diesel verbrannt, mehr CO2 ausgestoßen. Das Tool simuliert Einsparungen, die in der Praxis zum genauen Gegenteil führen. Und die EU-Kommission nennt das Klimaschutz. Das ist nicht Regulierung. Das ist Selbstbetrug mit Gesetzeskraft. Die klagenden Unternehmen sagen es klar: Sie stehen zum Pariser Klimaabkommen. Sie investieren seit Jahren in Aerodynamik, Leichtbau, rollwiderstandsoptimierte Reifen, E-Achsen. Die Industrie ist nicht untätig. Aber sie wird mit Zielvorgaben konfrontiert, die nach eigenen Berechnungen technisch schlicht nicht erreichbar sind — zumindest nicht ohne die Grundfunktion eines Anhängers zu beschädigen: Güter transportieren. Auch der Verband der Automobilindustrie teilt diese Einschätzung. Wenn der VDA und acht Hersteller, die den europäischen Markt dominieren, unisono vor der Unerfüllbarkeit einer Regulierung warnen, dann ist das kein Lobbygeheul — dann ist das ein technischer Befund. Was antwortet Brüssel? Zunächst gar nichts — das Europäische Gericht wies die ursprüngliche Nichtigkeitsklage mit der Begründung ab, es fehle an individueller Betroffenheit. Eine Begründung, die man nur als juristischen Zynismus bezeichnen kann, wenn dieselben Hersteller parallel ausrechnen, dass ihre Betriebe unter den Bedingungen der Verordnung schlicht nicht mehr rentabel zu führen sind. Und es hört nicht auf. Die Verordnung sieht vor, dass die CO2-Reduktion bis 2029 bei 15 Prozent liegen soll — bis 2030 bei 45 Prozent, bis 2040 bei 90 Prozent. Für Stadtbusse gilt ab 2035 vollständige CO2-Neutralität. Diese Eskalationsstufen klingen wie Klimaaktivismus, der ins Gesetzblatt gehüpft ist. Man mag über Klimaziele streiten — aber über eines sollte man nicht streiten müssen: ob ein Regulierungsinstrument das tut, wofür es steht. Das VECTO-Tool tut es nicht. Es simuliert Einsparungen, die reale Mehrbelastungen erzeugen. Es bestraft Hersteller für das Nichterreichen von Zielen, die technisch nicht erreichbar sind. Es vernichtet Arbeitsplätze, während es vorgibt, die Welt zu retten. Das ist das Kernproblem dieser EU-Klimapolitik, wie sie sich in den letzten Jahren immer deutlicher zeigt: Sie misst sich nicht an Ergebnissen, sondern an Vorgaben. Nicht daran, ob am Ende wirklich weniger CO2 in der Atmosphäre landet, sondern daran, ob auf dem Papier die richtigen Zahlen stehen. Wer diese Zahlen nicht erfüllt — auch wenn er physikalisch gar nicht kann — wird bestraft. Dass dabei reale Betriebe, reale Arbeitsplätze und am Ende sogar die realen Klimaziele selbst auf der Strecke bleiben, interessiert in den Brüsseler Amtsstuben offenbar weniger als die Sauberkeit der Verordnung. Deutschland kann sich das nicht leisten. Weder ökonomisch noch industriepolitisch. Eine Anhängerindustrie, die über Jahrzehnte als Rückgrat des europäischen Güterverkehrs funktioniert hat, wird nicht dadurch grüner, dass man ihr mit Simulationssoftware und Strafzahlungen den Garaus macht. Sie wird es dadurch, dass man ihr realistische, praxisnahe Ziele setzt und den Weg dorthin technologieoffen lässt. Stattdessen: VECTO-Trailer, 4.250 Euro pro Gramm, 70.000 Jobs in der Warteschleife. Brüssel macht weiter. Und niemand stoppt es. apollo-news.net/70-000-arbei…
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Die OeNB hat einen Blogbeitrag Simulationstool veröffentlicht, um den Effekt von Indexierungen auf die Inflation zu messen. Das Fazit zeigt: Indexierung ist nicht der Haupttreiber der Inflation, trägt aber zu deren Dauerhaftigkeit bei. oenb.shinyapps.io/blog_2025_…
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Wir sollten Sie mal durch unser Simulationstool führen. Darin kann man beliebige Szenarien abbilden. Der Source Code ist öffentlich. cortima.com/energiewende/ene…

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11 Feb 2025
Die Planung der kl. Solaranlage kommt natĂĽrlich nicht ohne 1 kl. Simulationstool aus das ich* schnell mal in HTML programmiert habe *ChatGPT
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23 May 2024
OUT NOW: Erreichbarkeit geeigneter Zielkliniken in Zeiten des Klinikstrukturwandels - Ein interaktives Simulationstool für den Rettungsdienst gibt räumliche Einsichten & simuliert Auswirkungen von Strukturveränderungen. ❤️-lichen Glückwunsch den Autoren link.springer.com/article/10…

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Würth Elektronik erweitert Online-Simulationstool REDEXPERT um MagI³C Power Module Designer – Power Module Design-In leicht gemacht. shorturl.htcm.de/b7

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22 Sep 2023
3. Mit dem Simulationstool haben wir gemeinsam mit Expert:innen aus der Praxis die zukünftige Verteilung des Windenergieausbaus in Deutschland durchgespielt. Dabei sind mehrere tolle, inter- und transdisziplinäre Publikationen rausgekommen: x.com/pleh_mann/status/13892….

Sollte der Windenergieausbau möglichst effizient oder möglichst gerecht in Deutschland verteilt werden? Das wollten wir in einem Planspiel mit Expert:innen herausfinden. Hier die wichtigsten Ergebnisse unserer neuen #MultiplEE Studie👇 1/10 natur-und-landschaft.de/de/z…
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22 Sep 2023
2. Unser #MultiplEE Simulationstool “Windenergieausbau 2030”, das wir nun regelmäßig in der Lehre und bei Infoveranstaltungen einsetzen:

22 Nov 2021
Wo sollten in Deutschland wie viele #Windräder stehen? Mit unserem #Simulationstool🎮 kannst du entscheiden, wie Windräder auf der Deutschland-Karte 🇩🇪🗺️verteilt werden, damit das Zwischenziel – 200 TWh Windstrom im Jahr 2030 – erreicht wird! 1/4 home.uni-leipzig.de/multiple…
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Hier den Verlauf der Netzfrequenz heute, 21.06.2023 zwischen 11:30 und 12:30 Uhr. Mit dem Simulationstool der Energy-Charts können Sie die Reaktion eines netzbildenden Wechselrichters (NBWR) auf Frequenzschwankungen simulieren. energy-charts.info/charts/fr…
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Wie funktioniert das eigentlich, wenn jemand ein E-Auto laden möchte? 🚙 Antwort darauf, akt. Forschungsergebnisse & wie unser Simulationstool #SIMBA unterstützen kann, mögl. Engpässe oder Überlastungen der Netze zu bestimmen, in der 2. elementUPLOAD. diestadtfelder.de/wp-content…
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20 Dec 2022
Replying to @tech_for_future
Seltsamerweise kommen die Leute, die genau dieses Simulationstool entwickelt haben und sich auch sonst mit nichts anderem befassen als der Energiewende nicht zu dem Schluss, dass das alles nicht geht. Wie kommt's? Verstehen die ihre eigenen Daten nicht?
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Passend zu Herrn #Habeck|s Namibia-Reise in Sachen "grĂĽner Wasserstoff" eine kritische Betrachtung von @ph_jaeg zu den extrem hohen Transportkosten, inkl. Simulationstool.
1/ Green hydrogen is all the buzz right now. In my new policy brief, I take a critical look at hydrogen’s high transport costs, and what it implies for EU policies. To make costs tangible, I created the interactive model below – try it out yourself at hydrogen-model.eu/#model
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23 Sep 2022
15/ Schon aufgrund simpler Abschreibungsmodelle, werden solche Kraftwerke 20 - 30 Jahre laufen. Doch was bedeutet das? Herr Holzheu, selbst großer Verfechter eines raschen EE-Ausbaus, hat ein interessantes & für jeden nutzbares Simulationstool entwickelt. holzheu.shinyapps.io/100Perc…

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Ich glaube, ich schreibe mal einen #Grundlastthread. Scheint wirklich Aufklärungsbedarf zu geben. Sowohl bei Kretschmer, als auch bei den Energiewende-Optimisten mit dem lockeren Finger am Schieberegler im Simulationstool.
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11 Jun 2022
FĂĽr unseren Workshop nutzen wir dieses Simulationstool, das unsere #MultiplEE Gruppe entwickelt hat.

22 Nov 2021
Wo sollten in Deutschland wie viele #Windräder stehen? Mit unserem #Simulationstool🎮 kannst du entscheiden, wie Windräder auf der Deutschland-Karte 🇩🇪🗺️verteilt werden, damit das Zwischenziel – 200 TWh Windstrom im Jahr 2030 – erreicht wird! 1/4 home.uni-leipzig.de/multiple…
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Das Simulationstool der Energy-Charts rechnet alles im Browser. Das geht bei einer Woche noch gut. Unser großes Simulationstool ReMoD rechnet mehrere Stunden. Das können wir nicht im Browser rechnen lassen.
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16 Mar 2022
6/7 Wichtig: Die Befragung ist noch nicht repräsentativ: Unter den Teilnehmenden waren überproportional viele junge Menschen, die grün wählen und in der Stadt wohnen. Wer Lust hat, kann immer noch mitmachen und unser #MultiplEE Simulationstool nutzen. home.uni-leipzig.de/multiple…

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16 Mar 2022
Mittlerweile haben über 400 Menschen unser #MultiplEE #Simulationstool genutzt und entscheiden, wie der Ausbau der Windenergie an Land in Deutschland verteilt sein sollte. Hier die ersten, vorläufigen Erkenntnisse 1/7
22 Nov 2021
Wo sollten in Deutschland wie viele #Windräder stehen? Mit unserem #Simulationstool🎮 kannst du entscheiden, wie Windräder auf der Deutschland-Karte 🇩🇪🗺️verteilt werden, damit das Zwischenziel – 200 TWh Windstrom im Jahr 2030 – erreicht wird! 1/4 home.uni-leipzig.de/multiple…
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Wenn ihr mal eine entsprechende Berechnung mit dem Simulationstool Strom – Wasserstoff – Strom vornehmt, werden ihr erkennen, warum die #Energiewende Schwachsinn ist... stromdaten.info/ANALYSE/p2g2…
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