Wer profitiert davon? Quibus prodest?
#Windindustrieanlagen #Windkraft #Welterbe #Erzgebirge
Warum kommen fremde Firmen wie Heuschrecken ins Erzgebirge, um riesige Windräder zu errichten? Das ist die erste Frage die man stellen muß, wenn man die Ausbaupläne Windindustrie sieht.
Wenn damit nicht das große Geld verdient werden könnte, käme kein Investor auf die Idee, riesige Windindustrieanlagen, trotz aller Widerstände, in die Erzgebirgswälder zu bauen.
Ob die Anlagen wegen Redispatch-Maßnahmen angehalten werden müssen oder nicht, die Eigentümer bekommen bis heute täglich ihr Geld, für theoretisch produzierten Strom. Geld für etwas, was keiner braucht und was zum Teil gar nicht erst produziert wird! Schlaraffenland Deutschland!
Dies müssen wir alle bezahlen, über die EEG-Umlage, fast 20 Milliarden Euro aus Steuern allein im letzten Jahr. Mit 20 Milliarden könnte man die Schulden ALLER Krankenhäuser in Deutschland bezahlen. Der Staat füttert aber lieber die Windbarone.
Die Lokalzeitung Freie Presse hat am 18. Juni wieder einen Artikel geschrieben. Diesmal, neben einer Zeile über mich, kommt ein Leipziger SPD-Bundestagsabgeordneter sogar mit Foto zu Wort. Holger Mann stuft „Befürchtungen um den Welterbe-Titel als „irreführend und alarmistisch“ ein.“ Kern- und Pufferzonen würden entsprechend der Vorgaben der Unesco bei der Planung der Vorrangflächen für Windkraftanlagen ausgespart.
Weshalb, um Himmels willen, äußert sich ein Leipziger über unser Welterbe Erzgebirge?
Mit mir hat die Freie Presse, trotz offenem Brief per Email, kein einziges Wort gesprochen und es gab auch keine Antwort auf meinem Brief.
Von den sächsischen Landtagsabgeordneten aus dem Erzgebirge wurde scheinbar auch keiner gefragt, aber dafür ein waschechter Leipziger, der das alles absolut übertrieben findet.
Vielleicht werde ich ja demnächst gefragt, was ich zu den Windindustrieanlagen am Völkerschlachtdenk mal halt.
Links zum Artikel in den Kommentaren.
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