In Österreich wird aufgrund der geografischen Besonderheiten seit etwa hundert Jahren die Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt. Auf das gesamte Jahr gerechnet decken die heimischen Laufwasserkraftwerke, die nicht nur aus den großen Donaukraftwerken, sondern auch aus vielen Kleinwasserkraftwerken bestehen etwa zwei Drittel des österreichischen Strombedarfs ab.
Im Gegensatz zum vollkommen ineffizienten Zufallsstrom aus Sonne und Wind, die die Energiekosten erheblich verteuern, weil sie parallel laufende konventionelle Kraftwerke und einen massiven Stromnetzausbau erfordern, erzeugt die Wasserkraft den Strom sehr viel preiswerter, weil weder parallel laufende Ersatzanlagen, noch eine gesonderter Stromnetzausbau erforderlich sind.
Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der mit Steuergeld finanzierten Universität für Bodenkultur Wien sieht in der Wasserkraft dagegen nur Nachteile. Ihre Behauptung: Die Leute zahlen dreimal für den Strom aus der Wasserkraft: Durch die Förderung (Das ist richtig!), durch den Strom (Das ist falsch!) und für die Renaturierung nach Abriss der Anlage (Das ist auch falsch!).
In Österreich haben Wasserkraftbetreiber die Auflage nach Ende der Betriebszeit der Anlage, wenn das Wasserrecht von Amtswegen nicht mehr vergeben wird und die Genehmigung endet, eine Wiederherstellungspflicht des Flusses am Standort des Wasserkraftwerks. Die Kosten muss der Betreiber zahlen und nicht die Allgemeinheit.
Quelle: Servus TV (2026)