Frank-Walter Steinmeiers Behauptung, das Fastenbrechen im Ramadan gehöre zur „deutschen Tradition“, ist intellektuell unhaltbar und ein Akt der kulturellen Kapitulation.
Der Ramadan ist eine zentrale islamische Praxis, tief verwurzelt in Koran, Sunna und einer 1400-jährigen Geschichte, die mit der deutschen nichts gemein hat. Deutschland wurde geprägt durch Christentum, Reformation, Aufklärung und abendländische Traditionen – nicht durch den islamischen Fastenmonat.
Traditionen entstehen nicht per Regierungserklärung. Sie wachsen organisch aus einem Volk, seiner Geschichte und seinem kulturellen Erbe.
Sie per Dekret umzudeuten, ist keine Inklusion, sondern die Entkernung des eigenen Identitätsbegriffs.
Wer alles zur „deutschen Tradition“ erklärt, macht am Ende nichts mehr spezifisch deutsch.
Religionsfreiheit bleibt unantastbar: Muslime dürfen ihren Glauben frei ausüben.
Doch daraus folgt nicht, dass islamische Bräuche nun zum deutschen Kulturgut gehören.
Diese Gleichsetzung verwischt bewusst die Unterschiede zwischen Leitkultur und importierten Elementen und fördert statt Integration die schleichende Erosion der eigenen Identität.
Steinmeiers Satz ist kein Zeichen von Toleranz, sondern von geistiger Schwäche.
Eine redliche Position lautet klar: Der Islam mit all seinen Traditionen hat mit Deutschland nichts zu tun.
Er gehört nicht dazu. Punkt. Wer hier lebt, respektiert die kulturelle Wirklichkeit des Hauses – oder sucht sich am besten ein anderes.