Die argentinische Milchproduktion erreichte in den ersten 4 Monaten 2026 3,5 Millionen Liter. Das ist 9,3 % mehr als der Durchschnitt des letzten Jahrzehnts. Die Produktion pro Melkstand (tambo) steigt ebenfalls und die Exporte erreichen historische Höchstwerte. Jetzt beginnt der Herdenaufbau langsam zu greifen. Das Wachstum wird m.E. noch eine ganze Weile andauern und erst enden, wenn es keine sinnvoll bewirtschaftbaren Weideflächen mehr gibt. Da 2015 offenbar ein ähnlicher Gesamtwert mit mehr Tambos erreicht wurde, sollte da noch Luft nach oben sein.
Das Jahr 2026 ist das bisher beste Jahr in der argentinischen Milchproduktion. Der Januar liegt 9,7% über 2025, Februar 10,6% und März 7,9%. Kumuliert beträgt das Wachstum zum Vorjahr 9,4%. Der Rückgang in 2024 ist schon längst aufgeholt. Ab Mitte 2024 haben die Farmer angefangen Bestände aufzubauen. Eine Kuh braucht von Zeugung bis erster Milch nicht ganz drei Jahre. Das wird daher garantiert ein tolles Jahr 2026. Die Grenze ist eine natürliche, da es ausreichend geeignete Weideflächen in Umgebung eines Melkstandes geben muss. Aber da ist Argentinien m.E. noch nicht am Ende angelangt.