Bericht vom 5. und 6. Juni 2026: Zwei Tage, nahezu dieselben Teilnehmer, dasselbe Feindbild. Unsere neue Videodokumentation zeigt zwei Berliner Veranstaltungen aus dem linksislamistischen Spektrum. Am
#b0506 stand die sogenannte „Naksa“ im Mittelpunkt – der Verweis auf die arabische Niederlage im Sechstagekrieg 1967. Auch die „Nakba“ wird in diesen Mobilisierungen regelmäßig als Chiffre für 1948 genutzt: den verlorenen Krieg arabischer Staaten gegen die Gründung Israels. Beide Bezugnahmen stehen nicht für Friedenssehnsucht, sondern für die Trauer über gescheiterte Versuche, die Existenz des jüdischen Staates mit kriegerischer Gewalt auszulöschen.
Statt historischer Einordnung dominierten auf der Demonstration antiisraelische und antisemitische Feindbilder: Dämonisierung Israels, Täter-Opfer-Umkehr, Apartheid-Narrative und die Legende vom „Kindermörder Israel“.
Am Folgetag
#b0606 wurde dies noch deutlicher: Ein Redner verherrlichte den bewaffneten Kampf gegen Israel, bezeichnete Terror gegen Zivilisten als legitimen „Widerstand“ und sprach Israelis kollektiv als „die Siedler“ an. Damit wurde jüdische Selbstbestimmung delegitimiert und Israel das Existenzrecht abgesprochen.
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